Wissen mit Z

Z-Modem
Übertragungsprotokoll, versteht sich als Nachfolger von Y-Modem. Auf positive Rückmeldungen wird verzichtet, sofern die Leitungsqualität dies zuläßt. Die Blockgröße wird während der Übertragung an die Leitungsqualität angepaßt. Die maximale Blockgröße ist auf 1 K (einige Versionen: 8 KB) erhöht.

Z-Netz
Ein Mailboxnetz, welches auf der Zerberus-Software basiert. Es gibt unter dem Sammelbegriff Zerberus noch einige kleinere Netze, wie z.B. das LinkSys, das T-Netz, das WWM-Netz, …

Zip
Englisch für “Reißverschluß”: Ein auf PCs beliebtes Verfahren der Dateikompression.

Zone
Im DNS der Namensbereich, für den ein DNS-Server zuständig ist (SOA, Start-of-authority). Im Gegensatz zur Domain gehören delegierte Subdomains, die von anderen DNS-Servern verwaltet werden, nicht mehr zur Zone.
(FidoNet) Die Zusammenfassung aller Nodes und Netze eines Kontinents.

ZVSt
Alte Abkürzung für Zentralvermittlungsstelle.

ZZF
Zentrale Zulassungsstelle im Fernmeldewesen. Nachfolger der Postbehörde FTZ (Fernmeldetechnisches Zentralamt). Wacht durch Errichtung geeigneter Hürden darüber, daß nur die Hoflieferanten der Telekom sich eine Prüfung leisten können und das Zulassungssiegel erhalten. ;-)
Im Gegensatz zum amerikanischen Äquivalent FCC sind die Zulassungsbedingungen so seltsam abgefaßt, daß Geräte ohne ZZF-Zulassung in der Regel besser und leistungsfähiger sind. In den letzten Jahren hat sich diese Situation aufgrund von EG-Regelungen entspannt.

Wissen mit Y

Y-Modem
Übertragungsprotokoll; faßt die diversen X-Modem-Erweiterungen zusammen und ergänzt sie um eine Übertragung von Dateinamen, Dateigröße und Batch-Übertragungen. Bei der Variante Y-Modem-g entfällt das ACK nach jedem Datenblock, so daß ein höherer Durchsatz erzielt wird.

Y2K
Year Two Kilo, aus dem amerikanischen stammende Bezeichnung für das Jahr 2000. Im engeren Sinne für alle Computerprobleme verwendet, die durch die Verwendung von zweistelligen Jahresangaben entstehen.

Ya…
Vorsilbe vieler Shareware-Programme etwa Yet Another… z.B. YAAA für Yet Another Animation Applet.

Yahoo
Beliebter Suchservice im Internet, in englischer Sprache und auch in deutscher Sprache verfügbar.

Yellow Book
Von Sony und Philips erarbeiteter Standard, mit dem Daten auf ursprünglich nur für Musik gedachten CD-ROMs gespeichert werden können.

Yellow Pages
Die “Gelben Seiten” sind auch in den USA und im Internet ein Verzeichnis aller Branchen.

YP
Mit Yellow Pages wird ein Dienst bezeichnet, der in einem Netzwerk Administrationsinformationen zur Verfügung stellt. Weil Name Yellow Pages eine registrierte Handelsmarke ist, heißt dieser Dienst heute NIS.

YUV
Eine Methode, Farbwerte in Rastergrafiken oder Videodaten darzustellen, ähnlich wie bei RGB. Auch YUV stellt eine Farbe mit drei Werten dar, nämlich die Helligkeit Y und die Farbwerte U und V. Weil das menschliche Auge empfindlicher für Helligkeitsunterschiede als für Farbunterschiede ist, müssen die U- und V-Werte nur bei jedem zweiten oder vierten Bildpunkt vorhanden sein.

Wissen mit X

X-Modem
Übertragungsprotokoll. Neben Kermit eines der ältesten Datenübertragungsprotokolle. Jeder übertragene Block besteht aus einem SOH (Ctrl-A), einer fortlaufenden Nummer von 0…255 (beginnend mit 0; nach 255 kommt wieder 0), dem Komplement der Nummer, 128 Datenbytes und einer simplen Prüfsumme über die 128 Bytes modulo 256. Er wird mit einem ACK (Ctrl-F) oder NAK (Ctrl-U) quittiert. Der letzte Block wird mit EOFs (Ctrl-Z) aufgefüllt. Erweiterte Implementationen senden 1024 Datenbytes und ein STX (Ctrl-B) statt SOH (X-Modem-1k). Daneben gibt es noch X-Modem-CRC, das eine CRC-16 statt der Prüfsumme verwendet; zur Erkennung wird vor dem SOH/STX zusätzlich ein C gesendet.

X.25
Schnittstellennorm des CCITT zur paketorientierten Datenübermittlung. Das deutsche X.25-Netz ist Datex-P.

X.75
B-Kanal-Protokoll im ISDN mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 64 KBit/s. Über X.75 und LAPM werden im ISDN Verbindungen aufgebaut. die einer Modemverbindung ähneln. Auf diese Weise können mittels Modemprogrammen Verbindungen zu ISDN-Mailboxen aufgebaut werden können.

X.400
Eine Sammlung von Empfehlungen des CCITT, die zusammengefaßt ein MHS beschreiben. X.400 wurde von der ISO 1988 als erste Anwendung für die Anwendungsschicht des OSI-Modells freigegeben. X.400 sieht den Transport von 8-Bit-Daten vor und integriert den Austausch etwa von Telefax- oder Teletex-Nachrichten.

X.500
CCITT-Empfehlung für die dezentrale Wartung von Dateien und Verzeichnisstrukturen.

X11
Das X-Window-System (kurz X11 für die Version 11) ist eine am MIT entwickelte grafische Benutzeroberfläche für UNIX-Systeme. Es verfügt über eine Client/Server- Architektur: X-Clients (die Programme) können über eine TCP/IP-Verbindung ihre Daten auf einem anderen Rechner (X-Server) anzeigen. Mittlerweile existieren sowohl X-Terminals (als Einzweck-Anzeigegeräte) als auch geeignete Emulationen für andere graphische Betriebssysteme wie z.B. Mac-OS oder Windows.

Xlink
eXtended Lokales Informatik Netz Karlsruhe. Projekt der Fakultät für Informatik der Universität Karlsruhe. Anbieter von Internet-Diensten.

XML
Die eXtensible Markup Language ist ein vereinfachter Dialekt des SGML, der es ermöglichen soll, strukturierte Dokumente im Web zu veröffentlichen. XML verzichtet dabei auf einige komplizierte und nur selten benötigte Eigenschaften von SGML.

XOFF
Steuerzeichen (Ctrl-S) zum Aufheben der Empfangsbereitschaft, Gegenstück zu XON.

XON
Steuerzeichen (Ctrl-Q) zum Signalisieren der Empfangsbereitschaft (Software-Handshake), wird von XOFF aufgehoben.

XRef
Englische Abkürzung für “Cross Reference”, also eine Referenz, oft ein Verzeichnis von Referenzen.

XSL
Die Extensible Stylesheet Language ist ein vom W3C vorgeschlagener Standard für Anweisungen, mit dem XML-Dokumente in HTML-Dokumente umgewandelt werden können.

Wissen mit W

W3C
Das World Wide Web Consortium koordiniert die Entwicklung des WWW und die Standardisierung von HTML.

WAIS
Wide Area Information Service. Dieser Service durchsucht indizierte Datensammlungen nach Wörtern oder Sätzen und verweist auf die Fundstellen.

WAN
Wide Area Network. Oft als Gegensatz zu LAN gebraucht. Das WAN deckt eine größere Fläche ab. Oft verbindet es mehrere LANs über größere Entfernungen.

Web
Kurz für WWW.

Web-Seite
Eine in HTML kodierte Datei, die vom Anzeigeprogramm via HTTP geladen und angezeigt werden kann. S

Webserver
Ein Webserver ist ein Compuer, welcher permanent an das Internet angebunden ist und verschiedene Daten zum Abruf bereithält. Da die Anschaffung und der Betrieb eines Webservers mit eigener Standleitung sehr aufwendig und teuer ist, macht es Sinn, verschiedene kleinere und mittlere Websites auf dem gleichen Server zu “hosten”. Sind mehrere Webserver in einem Rechenzentrum über die gleiche Standleitung angebunden spricht man auch von einer Server-Farm.

Web-TV
Bezeichnung für eine Set-Top-Box, die den heimischen Fernseher als Ausgabemedium nutzt. Über ein angeschlossenes Modem können dann Internet-Seiten abgerufen werden. Die Steuerung erfolgt mit einer speziellen Fernbedinung.

Webnapping
Bezeichnung für die Möglichkeit, Serviceseiten eines anderen Anbieters auf den eigenen Seiten zu integrieren, z.B. einen Suchservice.

WebNFS
Eine Erweiterung des NFS-Protokolls der Firma Sun Microsystems, welches als Ersatz für HTTP und FTP gedacht ist. Gerüchten zufolge ;-) soll dieses Protokoll abgebrochene Transfers von Klienten mit dynamischer IP-Zuordnung wiederaufnehmen können.

WEF
Web Embedding Fonts

Werkzeuge online kaufen

Widerstandsfähiges Werkzeug ist bei der Arbeit das A und O, um einen reibungslosen Arbeitsablauf absolvieren zu können. Es bildet die Voraussetzung, um Arbeitsprojekte nicht nur problemlos durchführen zu können, sondern gewährleisten von verschiedenen Tätigkeiten immer einen gelungenen Abschluss.

Qualitativ hochwertiges Werkzeug ist in aller Regel auch nicht gerade billig, es kostet immer etwas mehr, wie jene aus dem Supermarkt. Nicht ohne Grund, denn was nutzt es, dass der Hammer wenig gekostet hat, sobald dieser seinen Dienst bereits nach nur wenigen Stunden quittieren muss, weil der Holzstiel bereits abgebrochen ist. Der Geldbeutel mag ja noch erfreut sein, aber der Handwerker sicherlich nicht, da er seine Arbeit zügig erledigen kann. Dabei gibt es doch günstiges Werkzeug, das trotz geringem Preis über eine hervorragende Verarbeitung verfügt und das auch nach einigen Jahren genauso einsatzbereit ist.

Nach Werkzeug Suchende sollten sich einmal im Internet umschauen, dort findet man in allen Preislagen erstklassige und erschwingliche Gerätschaften – vom Hammer bis zur Bohrmaschine, Schraubenzieher, Meißel und Brecheisen – alles, was beim Arbeiten benötigt wird. Auch Spezialwerkzeug, das es vor Ort nur selten zu kaufen gibt, findet man im Netz in reichhaltiger Auswahl. Auf speziellen Werkzeugseiten gibt es alle Ausführungen bezogen auf den Einsatzbereich. Einfache wie auch ausgereifte Multifunktionswerkzeuge, die jede Arbeit zum Kinderspiel machen. Das facettenreiche Angebot ist so breit gefächert, wie das Preisniveau das angeboten wird. Per online kann der Profihandwerker wie auch der Hobbyhandwerker alles am PC bestellen.

Ein hochwertiges Handwerkzeug weißt auch noch nach Jahren nur Gebrauchsspuren und keine Verschleißspuren auf. Jedes Teil wurde für einen bestimmten Zweck hergestellt und hält auch dementsprechend unter extremer Belastung alles robust aus. Die Optimierung und Belastbarkeit ist beim Kauf ganz wichtig, damit auch jeder Handgriff des Handwerkers perfekt ausgeführt werden kann.

Fazit: Mit der richtigen Werkzeugausstattung erspart der Handwerker sich nicht nur unnötigen Ärger, weil diese bei der Arbeit versagen, sondern kann alles viel schneller und effektiver erledigen.

White Book
CD-ROM-Standard, nach dem auch Videodaten im MPEG-Format auf einer CD-ROM gespeichert werden können.

WiN
Wissenschaftsnetz.

WINCS
WWMCCS Intercomputer Network Communication. Militärisches Subnetz des DDN.

Windows
Das zur Zeit am häufigsten eingesetzte Betriebssystem für PCs.

WinHelp
Hilfesystem, in dem Online-Hilfen für Windows-Programme realisiert werden.

WINS
Windows Nameserver ist eine Datenbank, mit der Rechernamen in Netzwerken abgefragt werden können. Im Gegensatz zum DNS erfolgt die Registrierung aber dynamisch durch Registrierung der Klientenrechner zur Laufzeit.

Winsock
Eine Software-Schnittstelle auf Windows-PCs, die es Programmen erlaubt, auf Netzwerkfunktionen und das Internet zuzugreifen. Wenn ein Winsock- Programm startet (z.B. Netscape Navigator), sucht es in den Systemverzeichnissen nach der Datei WINSOCK.DLL und lädt sie, um den Zugriff auf das Internet zu realisieren.
Problem:Viele Online-Dienste realisieren den Internetzugriff mit einer speziellen Winsock- Bibliothek. Wenn in einem LAN zugleich Netzdienste mit TCP/IP betrieben werden, kann es vorkommen, daß nicht die richtige WINSOCK.DLL aktiv ist. Lösung: Alle Winsock-Programme müssen vor dem Anruf des Online-Dienstes beendet werden. Diese Probleme treten natürlich nicht auf, wenn der Internet-Zugriff über einen zentralen Server abgewickelt wird.

Wintel
Bezeichnung für die Kombination aus dem Betriebssystem Microsoft Windows und Prozessoren der Firma Intel, die bei den meisten PCs eingesetzt wird.

Wizard
Englisch für “Zauberer, Genie”; Besonders erfahrener Anwender, Guru. Oft verwendet als Bezeichnung für eine Programmfunktion, die dem Nutzer die viele Denkarbeit abnehmen soll. Mitunter funktioniert dies in der Praxis öfter ganz passabel.

WMF
Ein Windows Metafile ist eine Datei, die eine Vektorgrafik enthält. Sie besteht aus Zeichenkommandos, die vom Grafiksystem der 16-Bit-Windows-Versionen verstanden werden. WMF-Dateien können auch Kommandos zum Anzeigen von Rastergrafiken enthalten.

In bleibende Werte investieren
Möchte man heute die Wohnung neu einrichten wollen, dann gibt es eine Vielzahl von Produkten und Marken, zwischen welchen man sich als Kunde entscheiden muss und wichtig ist, dass man sich nicht nur an einen Anbieter wendet, sondern die große Auswahl für sich nutzt um wirklich das passende zu finden. Wohnzimmermöbel, Betten und andere Utensilien werden nicht nur in den Geschäften vor Ort zum Kauf angeboten, sondern das die Shops im Internet erfreuen sich einer steigenden Nachfrage und werden gerne genutzt. Auch die Unternehmen versuchen so die Kunden für sich zu gewinnen und als Kunde profitiert man von diesen Möglichkeiten. Mit nur einem Klick zu neuen Möbelstücken Entscheidet man sich dafür die neuen Möbel online kaufen zu wollen, dann findet man die entsprechenden Shops am schnellsten über das Internet. So kann man auch die Kosten und die Leistungen direkt in einem Vergleich betrachten und zudem kann man auch die Chance nutzen und bei den Kosten viel Geld sparen. Gerade über das Internet bekommt man Rabatte und Aktionen geboten, von welchen man profitieren kann. Bei offenen Fragen kann man sich auch telefonisch oder per Mail an die Unternehmen wenden und sich beraten lassen, damit es nicht zu einem Fehlkauf kommt und man später auch mit den Produkten zufrieden ist, welche geliefert werden. Die neuen Trends am Markt Auch bei den Möbelstücken und Dekoartikeln gibt es immer wieder neue Trends und Stilrichtungen, an welchen man sich orientieren kann. Viele nutzen zum Beispiel den schwedischen und orientalischen Stil um sich etwas Urlaub in die eigenen vier Wände zu holen. Bei alle den Möglichkeiten sollte sich das Passende für die eigenen Räume finden lassen und wichtig ist, dass man nicht nur den Trends Beachtung schenkt, sondern vor allem auf den eigenen Geschmack achtet, denn letzten Endes muss sich die Familie in der Wohnung wohlfühlen und entspannen können.

Per Click zum (Wohn)glück
Wenn man in bleibende Werte investieren möchte, um so der Inflation entgegen zu wirken, kann man verschiedene Objekte kaufen. Sehr geeignet für diesen Zweck sind zum Beispiel Immobilien, da diese kaum einen Wert bei einer Geldinflation verlieren können. Aber auch in die Einrichtung von Wohnung und Haus kann man investieren und so einen bleibenden Wert erstellen. Die Wohnungseinrichtung ist sehr individuell gestaltet und besteht meist aus sehr attraktiven Möbeln, die man einfach und schnell im Handel erhalten kann. Große Auswahl und modernes Design in heutigen Möbelshops Im Handel kann man derzeit sehr attraktive Möbel, die einen modernen Look besitzen, kaufen. Auch die Auswahl an unterschiedlichen modernen Möbeln ist atemberaubend, da man für jeden Geschmack etwas im Shop finden kann. Die Designs und die Gestaltung der Möbelstücke sind sehr stilvoll gehalten und wirken sehr modern, wodurch sie eine Wohnung besonders attraktiv und mit Stil ausstatten können. Die Materialvielfalt, die in den Shops angeboten wird, ist auch sehr groß. So kann man sehr vorteilhaft Möbel aus Holz, Glas oder auch aus stabilem Kunststoff erhalten. Gerade die Glasmöbel sind sehr begehrenswert, da sie sehr modern wirken und passend zu TV und HIFI Geräten gekauft werden können. Die Möbelstücke aus Holz haben eine besonders edle Wirkung und hohe Stabilität, wodurch sie eine lange Haltbarkeit besitzen. Vielfältige Möbelstücke für alle Wohnbereiche Da es im Handel eine so große Auswahl an verschiedenen Möbelstücken gibt, kann man für jeden Wohnbereich das passende Möbelstück im Möbelshop erhalten. Für die Küche gibt es sehr viele Küchenmöbel wie Tische, Schränke oder auch Theken, die man in den vielfältigsten Varianten miteinander kombinieren kann. In die Küchenmöbel kann man hervorragend Geräte, Werkzeuge, Lebensmittel oder auch anderes verstauen und somit diese garantiert praktisch nutzen. Auch für das Wohnzimmer befinden sich in den Möbelläden sehr viele Möbelstücke wie Sofas, Sessel, Tische und Schränke. In ein Wohnzimmer benötigt man häufig auch TV und HIFI Möbelstücke, in welche man die jeweiligen Geräte und auch DVDs und anderes technisches Zubehör verstauen kann. Für das Badezimmer können Wannen, Badeschränke, Waschbecken und anderes zur Ausstattung gekauft werden. Auch für das Schlafzimmer und für Kinderzimmer werden attraktive Möbelstücke im Handel angeboten.

WORM
Write Once Read Multiple ein mittlerweile seltener Standard für optische Speichermedien.
Ein Programm, dessen Zweck die Selbsreproduktion in Netzwerken ist.

WWW
Im World Wide Web sind HTML-Dokumente durch URLs miteinander verknüpft. Dadurch realisiert das WWW einen Hypertext rund um die Welt. Das WWW bietet nicht nur Text, sondern über MIME-Erweiterungen auch Bild-, Ton- und andere Informationen.
Das WWW ist mit Abstand der beliebteste Service im Internet geworden. Viele Leute setzen daher das Web mit dem Internet gleich.

WYSIWYG
What you see is what you get, ein Schlagwort für die Eigenschaft von Programmen, daß der Ausdruck einer Datei der Darstellung am Bildschirm (weitgehend) entspricht.

Wissen mit V

VBScript
Visual Basic Script, derzeit nur mit dem Internet-Explorer ausführbare Script-Sprache für Web-Seiten.

VDOlive
Bekanntes Plug-in zur Live-Übertragung von Videos. Dazu wird ein spezielles Protokoll genutzt, das ebenfalls VDOlive heißt.

Vektorgrafik
Eine Vektorgrafik beschreibt ein Bild als Folge geometrischer Objekte. Diese Objekte (z.B. Linie, Kreis, Spline, Overlay) haben Eigenschaften (Position, Farbe, Anordnung). Vektorgrafiken lassen sich besser auf verschiedene Ausgabemedien anpassen als Rastergrafiken, eignen sich aber nicht für Photografien.

Verbindungsaufbau
Töne bzw. Tonfolgen, mit denen sich zwei Modems nach Zustandekommen der Verbindung über die Übertragungsmethode einigen. Für Modems, die viele Übertragungsnormen beherrschen, gibt es die CCITT-Norm V.100, die den Verbindungsaufbau festlegt.

Vermittlungsnetz
Ein Netz mit vielen Benutzern, die bei Bedarf beliebig untereinander kommunizieren können. Es gibt zwei grundlegende Varianten, das leitungsvermittelte und das paketvermittelte Netz.

Vermittlungsstelle
Knotenpunkt im öffentlichen Telefonnetz. Die Telekom unterscheidet zwischen Ortsvermittlungsstellen, an denen ihre Kunden direkt angeschlossen sind, und Fernvermittlungsstellen.

Veronica
Der Very Easy Rodent-Oriented Net-wide Index to Computerized Archives ermöglicht eine Stichwortsuche im Gopherspace.

VFsDx
Alte Abkürzung für Verordnung für den Fernschreib- und Datexdienst.

VfW
Video for Windows ist eine frei verfügbare Software, mit der AVI-Dateien auf Windows-PCs abgespielt werden können.

VIM
Vendor Independend Messaging. Ein hauptsächlich von Lotus entwickelter Standard zur Kommunikation von eMail-Programmen. Wird hauptsächlich von CC:Mail, einem Lotus-Produkt, unterstützt; es gibt aber auch Fremdanwendungen.

virtuell
Laut Fremdwörterbuch: der Kraft oder Möglichkeit nach vorhanden. Im Computerjargon oft als Umschreibung für ein vom Rechner erzeugtes Surrogat oder eine Simulation verwendet.

Virtuelle Server
Nutzen Sie die Vorteile von VServern. Die Vorteile liegen in der Flexibilität und der hohen Qualität.

Virus
Viren sind kleine Programme, die andere (meist größere Programme) infizieren, indem sie sich in die ausführbare Datei einhängen. Ein Virus wird dann mit dem Wirtsprogramm verteilt und kann für böse Überraschungen sorgen.

virutal Corporation

Englisch für “virtuelle Firma”, Konzept das die problemslösungs- und projektorientierte Zusammenarbeit mehrerer Firmen über elektronische Netze beschreibt.

Vitual Reality
=Virtuelle Realität. Im Computer simulierte Welten, in denen “freies” Herumgehen und Umsehen möglich ist.

Visit
Englisch für “Besuch”. Ein Visit bezeichnet den zusammenhängenden Besuch einer Web-Site.

VM
Kürzel für Virtual Machine, ein Programm, das einen anderen Rechner vollständig simuliert. Daduch können Programme, die auf einem bestimmten Computertyp nicht lauffähig sind, trotzdem ausgeführt werden.

VML
Die Vector Markup Language ist eine auf XML basierende Erweiterung, mit der Vektorgrafiken in HTML-Seiten eingebettet werden können.

Vnet
Hauseigenes Netzwerk von IBM.

Vollduplex-Verfahren

Alle gesendeten Daten eines Computers werden zurückgeschickt und auf richtige Übermittlung geprüft. Sind keine Fehler aufgetreten, wird die Übertragung fortgesetzt. Hat der Computer einen Fehler entdeckt, werden die fehlerhaften Daten korrigiert und erneut gesendet. Die Kommunikation der Computer untereinander erfolgt per Handshake.

VPN
Mit Virtual Private Network bezeichnet Microsoft den Aufbau eines Extranets mit Hilfe von RAS und PPTP.

VRML
Die Virtual Reality Modeling Language ist ein Internet-Standard für den plattform- und applikationsübergreifenden Austausch dreidimensionaler Datenmodelle und Objekte. In VRML programmierte Welten können Verweise auf andere VRML-Welten oder auf HTML-Dateien enthalten. Die Darstellung erfolgt auf dem Rechner des Betrachters mittels Rendering.
Im nun verabschiedeten VRML 2.0-Standard ist zusätzlich die Möglichkeit vorgesehen, die statischen Darstellungen mit Bewegung und Interaktion auszustatten. Dazu werden für Objekte mittels Scriptprogrammierung Reaktionen auf Ereignisse (z.B. Mausklick oder Zeitablauf) vorgegeben.

VRML 97
VRML 97 ist eine leicht verbesserte Variante von VRML 2.0, die im Dezember 1997 als ISO-Standard verabschiedet werden soll.

VSt
Alte Abkürzung für Vermittlungsstelle.

Wissen mit U

UCE
Eine Unsolicited Electronic Mail ist eine unerwünschte eMail, die als aggressive Marketingmaßnahme an sehr viele Empfänger versendet wird.

UDP
Mit dem User Datagram Protocol können Daten ohne virtuelle Verbindungen übertragen werden.

Übertragungsformate
Bitkombination bei asynchroner Datenübertragung. Durch zusätzliche Bits wird Anfang (Startbit) und Ende (Stopbit) eines Datenworts markiert. Weitere Bits (Paritätsbits) können der Fehlererkennung dienen. Die üblichsten Formate sind 8n1 (8 Datenbits, no=keine Parität, 1 Stopbit) und 7e1 (7 Datenbits, even=gerade Parität, 1 Stopbit).

Übertragungsprotokoll
Verfahren zur Übermittlung von Daten. Diese Daten werden meistens in Blöcke zerlegt und um Prüfsummen (CRC o.ä.) ergänzt. Fehlerhafte Blöcke werden automatisch neu übertragen, ohne daß der Benutzer (oberhalb der Protokollebene) etwas davon merkt. Bei hoher Fehlerhäufigkeit wird meistens die Blockgröße verkleinert. Beispiele für derart fehlergesicherte Protokolle sind Kermit, X-Modem, Z-Modem, V.42 oder UUCP-g. Ein Beispiel für ein ungesichertes Protokoll ist UUCP-e. Ungesicherte Protokolle dürfen nur bei Verbindungen verwendet werden, die auf andere Weise fehlergesichert sind, z.B. durch TCP/IP oder V.42.

Unicast
Übermittlung eines IP-Pakets an genau einen Empfänger.

Unicode
Der Unicode bezeichnet die Kodierung von internationalen Schriftzeichen in 16 Bits. Dadurch wird u.a. die Handhabung von asiatischen Sprachen erleichtert. Unicode ist Teil der ISO-10646-Norm.

UniDo
Universität Dortmund, bundesdeutscher Backbone für das DNet.

UNIX
Ein von den Bell Laboratories entwickeltes Betriebssystem für Minicomputer, inzwischen für einen weiten Bereich von Rechnern vom PC bis zum großen Mainframe verfügbar. UNIX erlaubt, verschiedene Programme gleichzeitig ablaufen zu lassen und enthält viele Hilfen zur Programmentwicklung. Mehrere Benutzer können an einem UNIX-Rechner gleichzeitig arbeiten, UNIX ist also ein Multi-User-Betriebssystem.

Uplink
Im FidoNet übliche Bezeichnung für ein System, das innerhalb einer hierarchischen Netzstruktur einem anderen System übergeordnet ist; vgl. auch Feed.

Upload
Das “Hinaufladen” einer Datei vom eigenen Rechner auf den fernen Rechner mit einem Übertragungsprotokoll. Die Umkehrung dieses Vorganges heißt Download.

Upstream
Der Datenfluß vom Klienten oder Kunden zum Server oder Provider.

URL
Uniform Resource Locator, beispielsweise http://www.das-internet.lexikon – die eindeutige Adresse eines Internet-Rechners bzw. einer bestimmten Information darauf. Der Inhalt und das Übertragungsprotokoll der URL wird durch den Teil vor dem Doppelpunkt bestimmt; http: steht für WWW-Seiten, gopher: und ftp: für die entsprechenden Dienste; hinter news: oder newsrc: verbergen sich Newsgroups und hinter mailto: steht eine eMail-Adresse.

USB
Der Universal Serial Bus ist ein Standard der Firma Intel, mit dem über preiswerte serielle Leitungen Zusatzgeräte am PC angeschlossen werden können. Der USB steuert bis zu 127 Geräte mit 12 Mbps an.

Usenet
Die Gesamtheit aller Sites, die an News teilnehmen. Im Usenet können in vielen verschiedenen Foren veröffentlichte Postings von allen Teilnehmern weltweit gelesen werden.

User
Du! Jeder Benutzer eines Hosts, einer Mailbox.

UserID
Englisch für “Benutzerkennung”. Name eines Abrechnungskontos eines Benutzers auf einem Rechner.

UTC
Die Universal Time Coordinated entspricht der Greenwich Mean Time, sie ist die Zeitbasis für alle UNIX-Rechner.

uucico
UNIX Copy In Copy Out (“You see, I see; Ohhhh”), ein Programm, das UUCP-Verbindungen herstellt und die Aufträge bzw. Dateien überträgt (also die niedrigste Ebene des UUCP-Netzes). Insbesondere können bei UUCP auch Befehle ausgeführt werden, soweit der Kommunikationspartner dies gestattet. uucico benutzt bestimmte Dateiübertragungs-Protokolle zur eigentlichen Übertragung der Aufträge und Dateien wie das g-, f-, e-, d-, g-, x- oder z-Protokoll. Nach Beendigung der Übertragung wird vom uucico uuxqt gestartet.

UUCP
UNIX-to-UNIX-CoPy, ein Mechanismus zum Kopieren von Dateien zwischen unterschiedlichen Rechnern mittels seriellen Verbindungen. Wurde in den frühen 70ern entwickelt. Das Kommando UUCP erzeugt dabei nur die Dateien, die zur Übertragung notwendig sind; die eigentliche Übertragung wird von uucico ausgeführt. Oft auch als Bezeichnung für die Gesamtheit der Rechner verwendet, die mittels UUCP Mail und News austauschen.

UUCP-e
Ungesichertes Protokoll mit optimalem Datendurchsatz.

UUCP-f
Ein Protokoll, bei dem alle Daten in 7-Bit-Form übertragen werden; 8-Bit-Daten werden escaped. Die gesamte Übertragung wird mit einer einfachen Prüfsumme gesichert. Recht effektiv zur Übertragung ungepackter ASCII-Texte, sehr ineffektiv zur Übertragung gepackter Daten.

UUCP-g
Ein Sliding-Window-Protokol mit Paketgrößen von 64 bis 4096 Bytes und Fenstergrößen von 3 bis 7. Viele unvollständige UUCP-Implementationen verarbeiten nur Paketgrößen von 64 Bytes und sind daher wegen des Protokoll-Overheads sehr ineffektiv. Das gebräuchlichste Protokoll.

UUCP-z
In Deutschland übliche Erweiterung von UUCP-f, Effizienz 97-98% oder auch: Z-Modem-ähnliches Protokoll.

UUEncode
Eine Methode zum Umwandeln von binären Daten in einen 7-Bit-Code, so daß alle Zeichen mittels eMail übertragen werden können.

uuxqt
Ein Programm, das die mit uucico empfangenen Aufträge bzw. Dateien interpretiert und somit die nächsthöhere Ebene des UUCP-Netzes darstellt. Es wird von uucico aufgerufen.

Wissen mit T

T-Online
Verbund aus dem Online-Dienst BTX und einem recht teuren und überlasteten Internet-Zugang.

T1
Übertragungsprotokoll auf Standleitungen in den USA. Maximale Datenrate 1,544 Mbps (netto 1,344 Mbps).

T3
Übertragungsprotokoll auf Standleitungen. Maximale Datenrate 44,736 Mbps.

TAE
Telefonanschlusseinheit. Steckersystem der Deutschen Telekom. In Deutschland wird nur die sechspolige Version TAE-6 und in ISDN-Anlagen die achtpolige TAE-8 verwendet. Statt Telefonstecker hieß es früher korrekt: TAE-6-Stecker. Neuerdings mit PPA ausgestattet.

Die TAE-Stecker unterscheiden sich in:

F-kodierte Stecker für Telefone

N-kodierte Stecker für Zusatzgeräte

Tag
Englisch für “Etikett”, Bezeichnung der Dokumentauszeichnung in SGML- und HTML- Dokumenten, z.B. .

TAPI
Das Telephony Application Programming Interface ist eine komfortable API unter Windows 95, mit der Telefonanrufe eingeleitet oder Voice-Mail-Systeme gesteuert werden können.

TCP/IP
Transmission Control Protocol / Internet Protocol. Ein Satz von Netzwerkprotokollen, die im Internet verwendet werden, um dem Benutzer eine Reihe von Diensten zur Verfügung zu stellen. Darauf setzen z.B. Protokolle für remote login (telnet), file transfer (FTP) und Mail (SMTP) auf. IP ist dabei die Vereinbarung, wie die einzelnen Datenpakete formuliert und versendet werden. Anschließend übernimmt das TCP/IP dann den Verbindungsaufbau und die sichere Zustellung des Datenpakets.
Wegen des anhaltenden Ansturms auf das Internet und die in der Vergangenheit nicht effiziente Verteilung der IP-Adressen wird es wohl nötig sein, ein neues Protokoll, IP Version 6, einzuführen.

TD
Transmitted Data, Sendedaten, Signal der V.24-Schnittstelle.

TEI
Mit einer Terminal Equipment ID werden die Endgeräte am ISDN-Bus identifiziert.

telecommuting
Englische Bezeichung für eine Arbeitsform, bei der ein Arbeitnehmer nicht mit einem Verkehrsmittel, sondern mit einer Datenleitung zwischen Wohnung und Arbeit pendelt.

Telekom
Größter Anbieter für Telekommunikationsleistungen in Deutschland. Nachfolger des Fernmeldeamtes.

TelNet
Das Standard-Protokoll im Internet für remote login. Damit kann man zu einem anderen Host über das Internet eine interaktive Verbindung aufbauen, als ob man direkt an diesem via Terminal angeschlossen wäre.

Terminal
Die Kombination aus Bildschirm und Tastatur, mittels der ein Benutzer mit einem (UNIX-)Rechner in Verbindung tritt. Terminals können über Netzwerkleitungen oder auch mit seriellen Datenleitungen an den Rechner angeschlossen sein.

Terminal-Software
Auch als Treiber-Software bezeichnet, regelt die Verständigung zwischen Modem und Computer.

Terminalemulation
Befehlssatz zur Bildschirmsteuerung. Mit der Emulation wird ein verbreitetes Bildschirmterminal im Terminalprogramm nachgebildet. Übliche Standards sind VT52, VT100 und ANSI. Wird für bildschirmorientiertes Arbeiten benötigt. Enthält Kommandos zur Cursorpositionierung, zum Löschen und Einfügen von Zeilen etc.

Textur
Eine Textur ist ein digitales Bild, Muster oder Video, das die Struktur einer Oberfläche definiert.

Thanx
Thanks, dt. “Danke”.

TIFF
Das Tagged Image File Format ist ein Dateiformat für Rastergrafiken. Verschiedene Auszeichnungen (Tags) erlauben es Programmen, je nach ihren Fähigkeiten, Teile der Grafik zu verarbeiten oder zu ignorieren.

Timeout
Abgelaufene Zeitbegrenzung. Kann innerhalb einer Verbindung zur Wiederholung der letzten Aktion, zum Senden von NAK oder zum Abbruch der Verbindung führen. Timeouts verhindern, daß Verbindungen (ungewollt) auf Dauer bestehen.

TK-Anlage
Andere Bezeichung für Nebenstellen-Anlage. Es handelt sich um einen Server mit einem integrierten POTS-Gateway für das öffentliche Netz. Die an diesem Server angeschlossenen Sprechgeräte sind oft mit einer einfachen Benutzeroberfläche ausgestattet.

TK-Server
Neuere Abkürzung für offene TK-Anlagen, die auf standardisierter Hard- und Software aufgebaut werden.

TLA
Three Letter Acronym ist ein Wortspiel, mit dem die Tatsache bezeichnet wird, daß es zuviele Abkürzungen mit 3 Buchstaben (im Netz) gibt. Die deutsche Entsprechung dafür ist “AKüFi” = Abkürzungsfimmel.

Tln
Alte Abkürzung für Teilnehmer.

TNX
Jargon: Thanks, dt. “Danke”.

Topic
“Thema, Gespächsthema”, eine Seite oder ein Popup in einer WinHelp-Online-Hilfe.

Toplevel-Domain
Bezeichnung der höchsten Domain im Internet. Man erkennt die Toplevel-Domain am letzten Bezeichner einer Internet-Adresse. Für viele Länder gibt es eine Toplevel-Domain mit einem Zwei-Buchstabencode nach ISO 3166. Daneben sind noch nach Organisationen geordnete Toplevel-Domains üblich.

Traceroute
UNIX-Programm, das mit ICMP ermittelt, welche Zwischenstationen ein IP-Paket auf seinem Weg zum Empfänger zurücklegt.

Traffic
Menge an Information, die über die Links fließt.

Training Card
Training Cards sind eine Möglichkeit, CBT-Elemente in einem WinHelp 4.0-Hilfesystem zu integrieren. Dabei wird dem Benutzer eine Vorgehensweise Schritt für Schritt erläutert, wobei er die passenden Aktionen im Programm selbst auch ausführen muß.

Trojanisches Pferd
Bezeichnung für ein Programm, das die Benutzeroberfläche eines anderen Programms nachahmt, mit dem z.B. Benutzeraktionen ausspioniert werden können.

True Color
Grafikdateien oder Bildschirmanzeigen mit der Farbtiefe 256x256x256 Farben (RGB) pro Bildpunkt.

TrueDoc
Font-Rasterizer der Fa. Bitstream, die dem Netscape Communicator 4.0+ beiliegt. Mit dieser Software können Embedded Fonts angezeigt werden.

TrueType
Font-Dateiformat unter Windows, das es u. a. erlaubt, die Fonts auf eine beliebige Größe zu skalieren.

TTL

Die Time to live bestimmt, wie lange ein IP-Paket oder ein DNS-Eintrag gültig ist.

Tunneling
Ein Verfahren, bei dem Datenpakete des einen Protokolls mit Hilfe eines anderen Protokolls übertragen werden. So können z.B. IPX-Pakete in IP-Pakete eingepackt und über das Internet transportiert werden.

Twip
Ein Twip entspricht 1/1440 Zoll, eine Maßeinheit, die in Druckern eingesetzt wird. So werden z.B. Kerning- und Diktentabellen oft in dieser Maßeinheit gespeichert.

Twit
Ein dümmlicher und immer wieder auffallender User.

TXNAsl
Alte Abkürzung für Telexnebenanschlußleitungen.

TXNStAnl
Alte Abkürzung für Telexnebenstellenanlagen.

TXVerAnl
Alte Abkürzung für Telexverteileranlagen.

Type1
Bezeichnung für PostScript-kompatible Fonts, die u. a. auf beliebige Größen skaliert werden können.

Typo 3
Typo3 ist das führende Content Management System für mittelgroße- bis große Webseiten bzw. Portale. Durch die strikte Trennung des Layouts von den Inhalten ist es möglich eine Website auch ohne Programmierkenntnisse redaktionell zu pflegen. Der große Vorteil von Typo3 liegt in der Flexibiltät des Systems (große Entwickler-Community, umfangreiche Extensions-Bibiliothek), dem großen Umfang an Standardfunktionalitäten und einem umfangreichen Rollenmanagementsystem. Das System ist auch hervorragend geeignet, um es als Typo3 Intranet einzusetzen.

Wissen mit S

S-HTTP
Kurz für Secure HTTP. Erweiterung von HTTP zur Authentifizierung und Datenverschlüsselung zwischen Web-Server und Anzeigeprogramm.

S/MIME
Secure MIME ist ein Verfahren zum Verschlüsseln und elektronischen Unterschreiben von eMail. Dabei wird das Verschlüsselungsverfahren DES eingesetzt. Die neueren Versionen des Navigators 4.0+ und des Internet Explorers 4.0+ setzen S/MIME zur Verschlüsselung von eMails ein.

S0
Standardisierte Schnittstelle für ISDN-Endgeräte mit vier Kupferadern. Die Schnittstellenbeschreibung umfaßt sowohl das genutzte Protokoll als auch die elektrischen Eigenschaften der Verdrahtung.

S2M
Standardisierte Schnittstelle für ISDN-Telefonanlagen mit 4 Kuperadern oder als Glasfaserleitung.

SATAN
Bekanntes Testprogramm zum Überprüfen eventueller Sicherheitslücken von Internet-Servern. Die Veröffentlichung des Programms löste eine Diskussion darüber aus, ob solche Programme eher nützlich oder gefährlich sind.

SATnet
Satellite Network. Ein TCP/IP-Netz, das ursprünglich für Satellitenverbindungen genutzt wurde.

Schema-Evolution
Bezeichnet die fortlaufende Anpassung und Änderung von Objektstrukturen im OOP-Modell.

Scheme
Ein Dialekt der Programmiersprache LISP, der für Lehrzwecke ausgelegt ist.

SEO

Abkürzung für Search Engine Optimization (dt.: Suchmaschinenoptimierung). Darunter fallen alle Maßnahmen, die einer Webseite verhelfen in unbezahlten Suchergebnissen höher zu ranken.

Bei uns finden Sie Schmuck, Accessoires und Uhren, die das Prädikat einer Augenweide verdient haben. Stimmungsvoll abgestimmte Details, raffinierte Feinheiten und beste Verarbeitung machen unsere Produkte zu einer Perle im Alltag.

Schnittstelle
Ein Gerät, Anschluß oder Programm, das zwischen verschiedenen Funktionsgruppen vermittelt oder verbindet.

SCInet
Sensitive Compartment Information Network, militärisches Subnetz des DDN.

Script
Eine Textdatei, in der für einen Interpreter lesbare Befehle stehen. Ein solcher Interpreter kann eine Betriebssystem-Shell sein, es gibt aber auch spezielle Programme, die ihre eigene Script-Sprache haben.

SDH
Die Synchrone Digitale Hierarchie ist ein Standard zur Datenübertragung auf Glasfaserleitungen. Die Übertragungsraten von SDH sind Vielfache von 155 Mbps.

SDK
Ein Software Development Kit ist eine Zusammenstellung aus Dokumentation und Hilfsprogrammen, die für die Programmentwicklung nötig sind.

Serendipity
Wissenschafts-Jargon: Bezeichnung für’s Surfen in Hypertexten, dt. “Mitnahmeeffekt”.

serielle Datenübertragung
Bei der Datenübertragung steht üblicherweise nur eine Datenleitung zur Verfügung. Der Datenverkehr verläuft seriell, das heißt, es wird Bit für Bit übertragen.

Server
Server realisieren funktionale und infrastrukturelle Netzwerkdienste. Sie bieten nicht nur dem/den Klienten Funktionen an, sondern ermöglichen auch die Netzadministration. Server sind üblicherweise gut bis sehr gut ausgestattete Rechner, auf denen ein Betriebssystem die gemeinsame und geordnete Benutzung von Betriebsmitteln koordiniert.

Service
Englisch für “Dienst”. Gemeint ist fast immer der durch spezielle Netzwerkprotokolle realisierte Dienst, den ein Klient von einem Server beansprucht.

SET
Secure Electronic Transfer, ein Standard der wichtigsten Kreditkartenunternehmen für ECash. SET sichert nicht nur den Datentransfer, sondern ermöglicht auch die Identifizierung der Teilnehmer.

Set-Top-Box
Ein Gerät, das “auf den Fernseher” gestellt wird, um dessen Funktionen zu erweitern. Beispiele hierfür sind Satelliten-Empfänger, Web-TV oder Pay-TV-Decoder.

SFM
Die Services for Macintosh sind ein Programmpaket, mit dem ein Windows/NT-Server auch Apple-Macintosh-Rechner bedienen kann.

SGML
Die Standard Generalized Markup Language ist ein ISO-Standard zur Beschreibung von Dokumentenstrukturen. In einer DTD wird dabei festgelegt, wie die einzelnen Dokumente (Dokument-Instanzen) aufgebaut sein müssen. Wenn z.B. alle Geschäftsbriefe einer Firma nach einem ganz bestimmten Schema aufgebaut sein sollen, kann dieses Schema mit SGML formuliert werden. SGML realisiert damit eine Mischung aus nicht weiter ausgezeichneten Freitexten und den sehr streng formalisierten Einträgen, z.B. einer Adreßkartei.
In der Praxis werden SGML-basierte Systeme wegen des Aufwands, Strukturen von Dokumenten zu erkennen bzw. zu formulieren, nur für aufwendige Dokumente eingesetzt. So kann z.B. bei der Erstellung eines mehrbändigen Lexikons SGML als System zur Katalogisierung und Systematisierung der einzelnen Einträge eingesetzt werden.

Shareware
Die Verteilung von Probeversionen oder Ansichtsexemplaren einer Software. Nach einer Probezeit sollte die oft geringe Shareware-Gebühr (freiwillig) an den Autor oder den Hersteller gezahlt werden. Es gibt viele Archive mit Shareware im Netz.

Shell-Account
Eine Zugangsberechtigung zu einem UNIX-Rechner, bei dem man auf Betriebssystemebene arbeiten kann.

SHG
Eine Segmented HyperGraphics-Datei ist eine in WinHelp verwendete Grafikdatei, die Hyperlinks auf Hilfethemen enthält. In einer SHG-Datei können außerdem mehrere Auflösungsvarianten einer Grafik abgelegt werden.

Shockwave
Ein Multimedia-Datenformat der Firma Macromedia. Es dient der Darstellung von interaktiven Vektorgrafiken und Animationen auf Web-Seiten.

SIG
Special Interest Group, allgemein eine Gruppe von Leuten mit speziellen Interessen, z.B. im Usenet.

Signature
Einige Zeilen Text, die Namen/Adresse/Beruf/Erreichbarkeit sowie meistens einen guten Spruch des Autors eines News-Artikels enthalten. In einigen Netzen (z.B. im Niedersachsen Net) sind solche Signaturen unerwünscht.

SIM
Das Subscriber Identity Module ist eine auswechselbare Chipkarte, die bei GSM-Funktelefonen die Rufnummer und andere Benutzerdaten (z.B. gespeicherte Rufnummern) enthält. Sie dient der Identifikation des Bankkontos, von dem die anfallenden Gesprächskosten abgebucht werden können.

SIMD
Single Instruction/Multiple Data, ein einzelner Prozessorbefehl, der mehrere Datenmanipulationen auslöst.

Site
Schwer zu übersetzender Begriff, grob: “Standort”.

Sitemap
Ein von Microsoft entwickeltes Format zur Darstellung der Struktur einer Site. Eine Sitemap ist eine HTML-Datei, die von Zusatzprogrammen wie z.B. ActiveX-Controls ausgewertet werden kann. Neben dem Inhaltsverzeichnis sind alle Verweise mit Typinformationen ausgestattet, so daß sich Teile der Site auf Wunsch ausblenden lassen.

Slash
Englisch für “Schnitt”: Der Divisionsoperator “/” wird in UNIX-Systemen zur Separation von Pfadnamen verwendet, ist daher auch Spearator in URLs.
Sliding-Window-Protocol
Jedes Übertragungsprotokoll, bei dem weitere Datenblöcke schon übertragen werden können, während für den aktuellen Datenblock das ACK noch aussteht. Wesentlich schneller, als wenn das Protokoll jedesmal das Senden unterbricht, um auf die Bestätigung des Blocks zu warten. Die Anzahl der ACKs, die noch ausstehen dürfen, bezeichnen die Window-Size des Protokolls. Z-Modem und einige neuere Versionen von Kermit, aber auch TCP/IP sind Sliding-Window-Protokolle. X-Modem und Y-Modem sind es nicht.

SLIP
Serial Line Internet Protocol. Ein Protokoll, mit dem man TCP/IP über eine serielle Leitung realisieren kann. Obwohl kein offizieller Standard, ist SLIP weit verbreitet, da es mit nur geringem technischen Aufwand eingesetzt werden kann. SLIP stellt keine Fehlerkorrektur und keine Möglichkeiten zur Parameterverhandlung beim Verbindungsaufbau zur Verfügung. So müssen die Parameter jeder SLIP-Verbindung (z.B. die IP-Adressen der jeweiligen Teilnehmer) vor dem Verbindungsaufbau feststehen. Vielfach übernimmt eine Art Vorverhandlung über die serielle Leitung diese Aufgabe (Dynamic SLIP), bei der mit einem Script Nutzernamen, Paßwort und IP-Adressen bekanntgemacht werden.

Smartphone
Ein Smartphone ist ein überaus leistungsfähiges Handy, das die Funktionen von Mobiltelefon und Computers verbindet. Nicht nur die typischen Handyfunktionen wie SMS, MMS und Telefonie sind mit einem Smartphone abrufbar, sondern auch zusätzliche verwaltende Funktionen wie beispielsweise Kalender. Vor allem aufgrund ihres schnellen Datenübertragungsverfahrens sind Smartphones sehr beliebt, denn so ist das Surfen im Internet auch via Handy möglich. Kunden, die bei ihrem Mobilfunkprovider eine Vertragsverlängerung
online vornehmen, werden oftmals mit einem topaktuellen Smartphone belohnt.

SMB
Server Message Block-Protokoll. Ein Protokoll für Datei-, Druck- und andere Serverdienste im Netzwerk. Dieses Protokoll ist der Kern der Netzwerkdienste von Microsoft LAN-Manager, Microsoft Windows/NT-Server und IBM LAN-Server. Es ist (fast) untrennbar mit NetBIOS zu NetBEUI verschmolzen und wird auch in den betriebssystemähnlichen Produkten Windows for Workgroups und Windows 95 eingesetzt.

SMDS
Switched Multimegabit Data Service, ein neuer Standard für sehr schnelle Datenübertragungen.

Smilies
Das Smiley (wissenschaftliche Bezeichnung: “Emoticon”) ist ein ASCII-Ungeheuer, das im Dickicht der eMails sein Unwesen treibt. Der Ursprünlgiche Smiley sieht so aus :)

SMP
Rechner mit Symmetric MultiProcessing haben zwei oder mehr Prozessoren, bei dem jeder Prozessor gleichberechtigten Zugriff auf Ein- und Ausgabe hat. SMP-Rechner werden oft als Netzwerk-Server eingesetzt, die eine hohe Arbeitslast tragen müssen.

SMS
SMS – Short Message Service – sind Kurznachrichten. Angefangen hat es mit dem Versand der SMS Sprüche über Handys. Mittlerweile gibt es viele Anbieter in Netz, die die sogenannten Free Sms auf Ihrer Website zur Verfügung stellen. Ein online Dienst für den Versand von Kurznachrichten. Das ganze ist dann, anders als beim Handy, kostenlos.

SMTP
Simple Mail Transfer Protocol. Ein Übertragungsprotokoll nach RFC 821, speziell für den Austausch von Mails. Das Standardprotokoll im Internet für diesen Zweck. SMTP legt fest, wie zwei Mailsysteme interagieren, und wie die Steuermeldungen zu diesem Zweck aussehen müssen.
Eine spezielle Form ist Batched SMTP. Dabei werden SMTP-Steuermeldungen zusammen mit Mails in einer Datei abgelegt, die en bloc übertragen und beim Zielsystem wieder zerlegt werden. SMTP ist gewöhnlich in den MTA implementiert. SMTP-Nachrichten bestehen aus einem Kopf, der mindestens die Kennungen des Senders und des Empfängers enthält, und der eigentlichen Nachricht. SMTP-Nachrichten bestehen aus 7-Bit-ASCII-Zeichen, ESMTP überträgt 8 Bits.

SNA
Die Systems Network Architecture ist eine Netzwerkarchitektur, die von IBM-Großrechnern genutzt wird.

SnailMail
Dt. “Schneckenpost”. So bezeichnen DFÜler die Post also die Postsendungen, die auf herkömmlichen Wege transportiert werden.

SNMP
Mit dem Simple Network Management Protocol können TCP/IP-Netzwerke verwaltet werden. Mit SNMP können Eigenschaften von Rechnern abgefragt und beeinflußt werden. In bestimmten Ausnahmesituationen kann ein Rechner ein Alarmsignal (SNMP-Trap) an die Management-Station senden.

Socket
Eine mit BSD-UNIX eingeführte Software-Schnittstelle zur Interprozeß-Kommunikation. Über TCP/IP sind Sockets auch im Netzwerk möglich. Seit Windows 3.11 auch in Microsoft-Betriebssystemen verfügbar.

Software
Die Informationen und Programme, die von Hardware bearbeitet oder ausgeführt werden können.

Software-Handshake
Handshake durch festgelegte Zeichen. Für Binärübertragungen ohne Übertragungsprotokoll nicht geeignet, da die Daten auch die reservierten Handshake-Zeichen enthalten können. Die üblichsten Zeichen sind XON/XOFF, manchmal wird aber auch ETX/ACK benutzt.

SOHO
Small Office/Home Office, Bezeichnung des Software-Markts für Privatanwender und kleine Firmen.

SONET
Das Synchronous Optical NETwork ist das amerikanische Pendant zum SDH, also ein Standard für Datenübertragung über Glasfaserleitungen im ATM. Die Übertragungsraten von SDH sind Vielfache von 52 Mbps.

Spam
Kunstwort, welches den der Netiquette widersprechenden Umgang mit den Medien eMail und Usenet für Rundsendungen meint. Sehr beliebt bei den “make money fast”- Anbietern.

SPID
Eine Service Profile ID identifiziert im ISDN Leistungsmerkmale eines Anschlusses oder Gerätes. SPIDs werden vorwiegend in Nordamerika eingesetzt.

Split-Speed
Asymmetrische Vollduplex-Datenübertragung mit zwei verschiedenen Geschwindigkeiten (z.B. V.23). Da viele V.24-Schnittstellen dies nicht unterstützen, wird oft einheitlich mit der höheren Baudrate übertragen. Der Sender am langsameren Kanal muß dann u.U. die Daten zwischenspeichern, bis sie mit der langsameren Geschwindigkeit übertragen wurden.

Splunk
Splunkist die Bezeichnung für einen zentralen Server auf dem alle Logdateien und Prozesse eines IT-Netzwerkes gespeichert werden können. Das IT-Programm ermöglicht Monitoring, Speicherung und Analyse von Prozessen und IT-Daten. Alle Arten von Logdateien werden in Echtzeit indexiert und können über das Web-Frontend mit Hilfe von Grafiken und Statistiken analysiert werden. Neben der Indexierung von Logdateien in einem zentralen Daten-Lager bietet die Plattform auch verschiedene Suchfunktionen, die es erleichtern Störfälle innerhalb der Prozesse zu erkennen.

Spoofing
Eine Technik, um den Verkehr auf Datenleitungen zu reduzieren. Auf die regelmäßige Anfrage etwa, ob der entfernte Server noch aktiv ist, antwortet ein Dialup-Router selbst.

Spooling
In einem UUCP-Netz geschieht die Übertragung der Aufträge/Dateien meistens asynchron, d. h., die Dateien müssen zwischengespeichert werden. Erst nach einem gewissen Zeitraum, oder wenn sich eine gewisse Menge Daten angehäuft hat, wird eine Übertragung gestartet. Diesen Akt bezeichnet man als Spooling, das Verfahren als “Store and Foreward”-Verfahren.

SPX
Das Sequenced Packet Exchange Protocol ist eine Erweiterung des IPX von Novell, das die Serialisierung von IPX-Paketen erlaubt.

SQL
Die Structured Query Language ist eine standardisierte Abfragesprache für DBMS. Ein SQL-Server ermöglicht die Bedienung des DBMS von einem Klienten aus.

SSL
Die Secure Socket Layers sind eine Entwicklung von Netscape. Sie dienen bei der Übertragung von Daten im WWW dazu, den Übertragungsweg durch Verschlüsselungsverfahren abzusichern. SSL nutzt ein Public-Key-Verfahren, bei dem mit einem öffentlich zugänglichen Schlüssel codierte Daten nur mit einem ganz bestimmten privaten Schlüssel wieder dechiffriert werden können. Bis zur Version 1.22 des Netscape Navigators mußten Schlüssel bei Netscape selbst angemeldet werden, wobei Netscape bei der Schlüsselvergabe auf dem Einsatz des eigenen Serverproduktes bestand. Neuere Navigator-Versionen akzeptieren auch Schlüssel, die nicht von Netscape autorisiert wurden.
SSL ist z. B. wichtig beim Onlineshoppen (Uhren, Lotto etc.).

Standleitungen
Von einem TK-Anbieter gemietete Festverbindung (leased line, Mietleitung) mit meist höherer Bandbreite als Telefonleitungen. (Salopp gesagt, quasi das Gegenteil von einem “Senioren Telefon”)

Startbit
Bit bei asynchroner Übertragung, das den Anfang eines Datenworts anzeigt. Immer Null.

Steganographie
Bezeichnung für Verfahren, die Nachrichten in größeren Botschaften verstecken. So kann z.B. das niedrigste Bit jedes Pixels einer Grafikdatei eine Botschaft oder ein Copyright enthalten.

Stopbit
Ein oder zwei Bits bei asynchroner Übertragung, die das Ende eines Datenworts anzeigen. Immer Eins.

streaming
Streaming bezeichnet das Abspielen von Multimediadaten schon während des Downloads. Sound- und Videodaten werden also nicht in einer Datei zwischengepeichert, um sie erst nach dem Download abzuspielen.

Subdomain
Eine Domain unter einer Domain.

Subnet
Netz des VzFdpbD.

Suchmaschinen-Marketing
Mit Suchmaschinen-Marketing werden im Allgemeinen die Schaltung von bezahlten Suchmaschinen-Ergebnissen in Google (Google Adwords), Yahoo (Sponsored Search) und MSN (arbeitet über Yahoo Search Marketing) sowie anderen Suchmaschinen bezeichnet.

Suchmaschinen-Optimierung
Mit den Mitteln der Suchmaschinen-Optimierung wird eine Webseite so gestaltet, dass sie von Suchmaschinen optimal erfasst und ausgelesen werden kann.

Suchmaschinenwerbung
Mit Suchmaschinenwerbung (SEA = Search Engine Advertising) ist allgemein die Anzeigenschaltung für Webseiten in Suchmaschinen gemeint. Diese Anzeigen verursachen in der Regel nur dann Kosten, wenn sie von interessierten Usern angeklickt werden. Sie werden deswegen auch als Pay-per-Click-Anzeigen bezeichnet. Nutzerorientierte Suchmaschinenwerbung ist unter anderem über Google Adwords möglich.

Suchservice
Ein von einem Web-Robot gesammelter Volltext-Index über viele verschiedene Web-Seiten. Über die Eingabe von Suchbegriffen können so Web-Seiten herausgesucht werden, in deren Inhalt diese Suchbegriffe vorkommen.

suck
Jargon, englisch für “saugen”: etwas, das nichts taugt, z.B. Usenet sucks, Prodigy sucks…

Surf Stick
Ein Surf Stick ermöglicht das mobile surfen im Internet. Dafür benötigt wird der Surf Stick selber und eine SIM-Karte. Hierfür gibt es spezielle Verträge, die auf mobiles Internet ausgelegt sind. Hier gibt es eine Surf Stick Übersicht

surfen
Bezeichnung für ungezieltes Stöbern im WWW.

synchrone Verbindung
Verbindung, bei der neben den Nutzdaten auch ein Taktsignal übertragen wird, so daß auf Start- und Stopbits wie bei asynchroner Verbindung verzichtet werden kann. Dadurch schneller.

SysOp
System operator, Betreiber einer Mailbox.

Systemtelefon
Zu einer bestimmten Telefonanlage gehörendes Telefon, mit dem Sonderfunktionen der Anlage genutzt werden können.

Wissen mit R

RAID
Redundant Array of Inexpensive Disks oder Redundant Array of Independent Disks, ein für Server eingesetztes Modul aus mehreren Festplatten. Mit einem ECC-Verfahren kann der Ausfall einer Festplatte ohne Datenverlust verkraftet werden.

RAM
Das Random Access Memory ist ein relativ preiswerter Baustein, mit dem u.a. der Hauptspeicher eines Computers realisiert wird.

RAMDAC
Baustein auf Grafikkarten, der aus einem Speicherbereich für eine CLUT und drei DACs besteht. Der RAMDAC erzeugt aus den eingespeicherten Farbwerten das RGB-Ausgangssignal für einen Farbmonitor.

RARE
Reseaux Associes pour la Recherche Europeenne. Ein Zusammenschluß von europäischen Forschungsnetzen.

RARP
Das Reverse Address Resolution Protocol ist eine Methode, um MAC-Adressen in IP-Adressen umzuwandeln.

RAS
Über Remote Access Service können via Modem Windows-Rechner verbunden werden. Für RAS wird eine Variante des PPP eingesetzt, bei der die Anmeldung mit Hilfe eines DES-Verschlüsselungsverfahrens gesichert ist.

Rastergrafik
Eine Rastergrafik setzt sich im Gegensatz zu Vektorgrafiken aus vielen Bildpunkten (Pixeln) zusammen, die in einem festen Raster angeordnet sind. Je nachdem, wieviele verschiedene Farbwerte ein einzelnes Pixel annehmen kann, unterscheiden sich die folgenden Varianten:

Bits Farben Bezeichnung
1 2 Schwarz/Weiß
4 16 Windows-Standard
8 256 Palettengrafik (GIF mit CLUT)
16 65536 HiColor
24 16 Mio. True Color
32 16 Mio. True Color mit zusätzlichem Alphakanal
32 >16 Mio. CMYK (Offset-Druck)

Rasterizer
Software, mit der Fontdaten für eine konkrete Darstellung als Rastergrafik berechnet werden. Dieser Schritt ist nötig, bevor Fonts am Bildschirm angezeigt oder ausgedruckt werden können.

RAVE
Die Render Acceleration Virtual Engine ist der Teil des QD3D-API, der 3D-Grafiken aktuell auf den Bildschirm bringt.

RD
Receive Data, Datenempfang, Signal der V.24-Schnittstelle.

RDBMS
Ein Relationales Datenbank-Managementsystem ist ein DBMS, in dem Relationen zwischen den Datensätzen von Einzeldatenbanken genutzt werden können. So können z.B. in einer Produkt-Datenbank die Adressen der Lieferanten aus einer Lieferanten-Datenbank angegeben werden.

RealAudio
Von der Firma Progressive Networks entwickeltes Protokoll, mit dem sich Audiodaten in Echtzeit über das Internet übertragen lassen.

Realname
Der voll ausgeschriebene, richtige Name (das, was im Ausweis steht) des Computerbenutzers.

Red Book
Standard-Definition für das physikalische und logische Format von CD-ROMs auf denen Musik gespeichert werden kann.

Referenz
Eine Referenz bezeichnet allgemein den Verweis (Zeiger) auf eine bereits vorhandene Instanz, um sie mit allen Eigenschaften ein weiteres Mal zu verwenden.

Region
(FidoNet), eine geographische Zusammenfassung aller Nodes.

Regionales Magazin
Ein Regionales Magazin informiert Sie über alle wichtigen Nachrichten der Region.

Remailer
Server, der eMail anonym weitersendet. Remailer löschen dazu die Absenderadresse einer eMail vor dem Weitersenden. Um Überwachungsversuchen, z.B. seitens staatlicher Behörden, zu entgehen, werden üblicherweise keine Daten über eingegangene eMails gespeichert. Zusätzlich können eMails mit dem PGP-Schlüssel des Servers kodiert werden, der die empfangenen eMails nach der Dekodierung in zeitlich ungeordneter Folge weitersendet.

Rendering
Rendering ist die Wiedergabe einer dreidimensionalen Darstellung unter Berücksichtigung aller Lichtquellen unter Verwendung von verschiedenen Schattierungsverfahren:

Flat Shading
Einfachste Form der Schattierung mit einem Lichtwert pro Fläche.

Gouraud Shading
Schattierung, bei der Knoten-Normalen aus Nachbar-Polygonen berücksichtigt und Beleuchtungswerte linear interpoliert werden.

Phong Shading
Schattierung, die über das Gourard-Shading hinaus weitere Normalen in den Eckpunkten aller Polygone berechnet.

Ray-Tracing
Aufwendige Schattierung, bei der der Weg der Lichtstrahlen durch die Szene verfolgt wird. Es liefert sehr realistische Ergebnisse.

Repeater
Ein Repeater ist eine Komponente, die eingehende Datenpakete ohne Änderungen auf einer zweiten Leitung wiedergibt. Damit kann u.a. die Längenbeschränkung in Ethernet-Segmenten umgangen werden.

Reply
Persönliche Antwort an den Autor eines Artikels via Mail. Oft besser als ein Follow-up.

Repository
Englisch für “Lager, Archiv”, ein System zur Aufbewahrung von Quellen für Programme und Dokumenten.

requesten
(FidoNet), das (ferngesteuerte) Anfordern einer Binärdatei aus einer anderen Mailbox.

Retrain
Begriff aus der Modem-Technik. Verschlechtert sich bei einer Übertragung die Leitungsqualität deutlich, so vereinbaren die beiden Modems ein Retrain. Dabei werden die Leitungscharakteristiken neu ausgemessen.

Retrievalsprache
Kommandosprache einer Datenbank.

Return-Path
Der Weg, den man benutzen muß, um einem Autor einer öffentlichen Nachricht persönlich zu antworten.

RFC
Request For Comments. Eine ganze Serie von Dokumenten des IAB, in denen die Standards festlegt sind, mit denen im Internet kommuniziert wird. So legt z.B. RFC 822 das Adressformat von Mails fest. Da alle technischen Standards im Internet in diesen RFCs offengelegt sind, kann jeder Software- oder Hardware-Hersteller diese Standards für seine Produkte nutzen.

RGB
Rot, Grün, Blau bezeichnet das additive Farbmodell von Bildschirmen.

RI
Ring Indicator, ankommender Ruf, Signal der V.24-Schnittstelle.

RIB
Research Interagency Backbone. Neue amerikanische Backbone-Struktur mit Geschwindigkeiten im ´zig MBit-Bereich.

RIFF
Das Resource Interchange File Format ist ein Dateiformat zur Speicherung von Multimedia-Daten, das 1991 von den Firmen Microsoft und IBM entwickelt wurde. RIFF-Dateien können sehr unterschiedliche Daten enthalten, z.B. Bitmaps, Audio- und Videodaten oder RTF-Texte.

RIP
Das Routing Information Protocol ist ein Protokoll, mit denen Router Informationen untereinander austauschen. Dadurch können Router den optimalen und kürzesten Datenweg zwischen Netzwerken ermitteln.
Ein Raster Image Processor ist ein Programm das Druckdaten in eine Rastergrafik umrechnet, die dann z.B. von einem Drucker ausgegeben werden kann.

RIPE
Réseaux IP Européenne. Das europäische TCP/IP-Netz, das von EUnet betrieben wird.

RLE
Run Length Encoding ist ein Algorithmus zur Komprimierung von Daten. Sich wiederholende Werte werden durch eine Angabe des Wertes und einen Zähler ersetzt.

ROM
Ein Read Only Memory ist ein Baustein, auf dem Informationen dauerhaft gespeichert ist. In solchen Bausteinen ist z.B. das BIOS eines Rechners gespeichert.

ROT13
Eine Kodierung, bei der alle Buchstaben um 13 Zeichen rotiert werden. Beispiele: a->n, b->o, n->a, p->c usw. Wird verwendet, damit Artikel, von denen sich einige Leute angegriffen fühlen könnten, nicht sofort lesbar sind, so daß sich diese Leute hinterher nicht über den Artikel beschweren können, da sie ihn ja schließlich dekodiert und nicht “aus Versehen” gelesen haben.

ROFL
Jargon: “Rolling on the floor laughing”, dt. “Auf dem Boden kugeln vor lachen”.

Router
Ein spezieller Computer oder ein Programm, welches das Routing zwischen Netzwerken erledigt.

Routing
Transportieren von Daten innerhalb eines Netzes anhand eines Pfades, der im Header der Daten enthalten ist (passives Routing) oder durch Bestimmen des kürzesten, schnellsten, billigsten oder nächstbesten Routweges (aktives Routing) aus den Maps. Da das Internet keine direkten Verbindungen zwischen Rechnern kennt, erfolgt der Versand von Daten grundsätzlich in kleinen Paketen – je nach Bedarf über verschiedene Zwischensysteme. Diese Form des Datenverkehrs erzielt eine hohe Flexibilität und die Ausfallsicherheit des Netzes.

RPC
Remote Procedure Calls sind ein von der Firma Sun eingeführtes Verfahren, mit dem Programme und Funktionen auf einem anderen Rechner im Netzwerk aufgerufen werden können.

RS-232-C
Amerikanische EIA-Norm für serielle Schnittstellen. Die internationale Norm V.24 legt die entsprechenden funktionalen Eigenschaften und V.28 die entsprechenden elektrischen Eigenschaften fest.

RSA
Ein Verschlüsselungsverfahren, benannt nach den Erfindern Rives, Shamir und Adleman. Bei diesem Verfahren werden zwei große Primzahlen zu einer noch größeren Primzahl verknüpft, die dann als Schlüssel dienen kann. RSA wird kommerziell genutzt.

RSX
Die Realistic Sound Experience ist eine Software von Intel, die zur realistischen, dreidimensionalen Klangwiedergabe verwendet wird.

RTF
Das Rich Text Format ist ein ASCII-Format für Textdokumente mit Layout-Auszeichnungen. RTF-Dokumente dienen u.a. als Quelltext für WinHelp-Dateien.

RTFM

Jargon: Read The Fucking Manual, dt. “Lies das verdammte Handbuch!”. “Fucking” heißt übrigens nicht “verdammt”, aber wie soll man das halbwegs jugendfrei formulieren? ;-)

RTS
Request To Send, Sendeaufforderung, Signal der V.24-Schnittstelle.

Rules
Begriff aus dem FidoNet. Die Policy eines bestimmten Echos.

Wissen mit Q

QAM
Quadrature Amplitude Modulation. Bei QAM werden digitale Signale durch eine Kombination aus vier Phasen und vier Amplituden dargestellt. Die Daten werden in der so entstehenden Matrix abgebildet. Dieses Verfahren wird für die Übertragung von Faxen genutzt.

QD3D
QuickDraw 3D ist eine API für Apple-Computer, mit der 3D-Grafiken dargestellt und manipuliert werden können.

QIC
Quarter Inch Cartridge ist ein Standard für ¼” breite Magnetbänder.

Quelltext
In einer Programmiersprache geschriebener ASCII-Text, der durch ein Übersetzungsprogramm in eine ausführbare Form umgesetzt wird.

QuickTime
Von Apple definierter Standard zur Übertragung von Bild- und Audiodaten. Wird meistens für kleinere Filme verwendet.

QuickTime-VR
QuickTime Virtual Reality ist eine 3D-Variante des Apple-QuickTime. Mit diesem Standard können eingescannte Photografien mit 360-Grad-Panoramen verbunden und dargestellt werden.

Quote
1. Das Zitieren von Textpassagen aus anderen Mitteilungen.

2. Ein in FTP-Klienten üblicher Befehl, um direkt Befehle an einen FTP-Server abzusetzen