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IAB
Internet Activities Board. Koordiniert Forschungsarbeiten zum Internet, speziell die Internet-Netzprotokolle. Besteht aus zwei Teilen, der IETF und der IRTF.
IANA
Internet Assigned Numbers Authority.
ICMP
Das Internet Control Message Protocol ist für den Statusreport und die Fehlerbeseitigung von TCP/IP-Verbindungen zuständig. Programme wie Ping oder Traceroute nutzen ICMP.
Icon
Ein Icon ist ein kleines Bildsymbol, das eine Bedeutung transportieren soll. In HTML-Dokumenten verbergen sich hinter Icons häufg Hyperlinks.
ICP
Das Internet Cache Protocol dient zur Kommunikation zwischen Proxy- bzw. Cache-Servern. Mit diesem Protokoll können mehrere Proxy-Server zu einem hierarchisch organisierten Verbund zusammengeschaltet werden.
IDA
Die britische Variante von ISDN.
IDC
Eine Internet Database Connection-Datei enthält alle nötigen Informationen für eine Datenbankabfrage mit dem IIS-Webserver von Microsoft. Mit diesen Informationen wird die Abfrage per ODBC und MS-SQL realisert. Danach werden die gefundenen Daten mit einer Schablone, der HTX-Datei, verknüpft und zum Klienten übertragen.
IDE
Ein Interactive Development Environment ist ein Programm, das einem Software-Entwickler oder einem Anwender die Arbeit durch Zusammenfassung von Funktionen erleichtert.
IDEA
International Data Encryption Algorithm, ein Verschlüsselungsverfahren, welches an der Eidgenössischen Technischen Hochschule der Schweiz entwickelt wurde.
IDEAS
Internet Design, Engineering and Analysis Notes. Arbeitsberichte der IETF.
IDN
Alte Abkürzung für Integriertes Text- und Datennetz.
IEEE
Das Institute of Electrical and Electronics Engineers (sprich ei trippel i) ist ein Verband amerikanischer Ingenieure, der sich Normungsaufgaben widmet. Die bekannteste Norm ist IEEE-802, ein Standard für Netzwerke mit bis zu 20 MBit/s Übertragungsgeschwindigkeit.
IEN
Internet Experiment Notes. Vorläufer der RFCs.
IESG
Internet Engineering Steering Group. Leitung der IETF.
IETF
Internet Engineering Task Force. Teil des IAB. Entwickelt die TCP/IP-Protokolle weiter. Die Arbeitsberichte sind die IDEAS, die in ausgereifter Form als RFC veröffentlicht werden.
IGC
Institute for Global Communications, gemeinnütziger Betreiber von APC in San Francisco. Entwickelt Systeme zur preisgünstigen Kommunikation über Computernetze mit Schwerpunkt in wenig industrialisierten Staaten und Entwicklungsländern. Die lokalen APC-Sites bleiben bei den unabhängigen Partnerorganisationen.
IIS
Der Internet Information Server ist ein Software-Produkt der Firma Microsoft, bestehend aus einem FTP-, einem Gopher- und einem WWW-Server. Der WWW-Server wird auch als Web Publishing Service bezeichnet.
Image Map
Grafik auf einer Web-Seite, die anklickbar ist.
IMAP
Internet Message Access Protocol nach RFC 1730. Spezifikation für die client-seitige Manipulation einer entfernten Mailbox. IMAP definiert Methoden zum Erstellen, Löschen und Umbenennen einer Mailbox sowie zum Prüfen, ob neue Nachrichten vorhanden sind. Ferner erlaubt IMAP auszugsweises Laden (von Teilen) einer eMail.
IMHO
Jargon: In My Humble Opinion, dt. "meiner bescheidenen Meinung nach".
IMO
Jargon: In My Opinion, dt. "meiner Meinung nach".
IMSI/TMSI
International/Temporary Mobile Subscriber Identification, Verfahren zur Identifikation eines Teilnehmers im GSM.
Infotainment
Bezeichnung für ein Informationsangebot, das eine Mischung aus Information und Unterhaltung ("Entertainment") bietet.
Instanz
Eine Instanz bezeichnet allgemein das Auftreten eines individuellen Objektes einer Klasse. So können z.B. in einer VRML-Datei mehrere Instanzen der Klasse Tetraeder in verschiedenen Farben, Größen oder Positionen erzeugt werden.
Interface
Englisch für "Schnittstelle".
Interlaced
Bezeichnung für einen Ansteuermodus von Bildschirmen und Fernsehern. Um die Auflösung zu steigern, wechseln sich gerade und ungerade Bildzeilen ab.
internet (mit kleinem "i")
Eine Reihe von Netzen, die durch Router verbunden sind und so ein einziges, virtuelles großes Netz bilden.
Internet (mit großem "I")
Das größte internet der Welt, das aus einer Reihe großer internationaler und nationaler Netze (wie MILnet, NSFnet und CREN) sowie einer Unmenge regionaler und lokaler Netze in aller Welt besteht, die zusammen ein riesiges Netz bilden und dabei ein einheitliches Adressierungsschema sowie die TCP/IP-Protokolle verwenden. Daher auch das Netz der Netze genannt.
Intranet
Ein Intranet ist ein Rechnernetzwerk, das auf den gleichen Techniken wie das Internet (TCP/IP, HTTP) basiert, jedoch nur von einer festgelegten Gruppe von Mitgliedern einer Organisation genutzt werden kann. Für die IT-Infrastruktur bedeutet das den Einsatz von TCP/IP als Netzwerkprotokoll, der Internet-Dienste als Anwendungsbasis und von Webbrowsern als universelle Benutzeroberfläche. Der Zugriff auf ein Intranet muss nicht räumlich begrenzt sein. Bei Unternehmen mit Standorten in verschiedenen Ländern können deshalb alle Mitarbeiter auf dasselbe Intranet zugreifen.
INXS
Das Projekt Internet Exchange Service des Internet Providers ECRC steht in direkter Konkurrenz zu DE-CIX. Voraussetzung für die Teilnahme ist, daß der ISP von RIPE als 'Local Internet Registry' für die Toplevel-Domain .DE anerkannt ist. Außerdem muß der ISP Mitglied im IV-DENIC sein und mindestens zwei weiteren Anbietern einen kostenlosen Datenaustausch gewähren.
IP
Das Internet Protocol definiert den Aufbau und die Adressierung von Datenpaketen in TCP/IP-Netzwerken.
IP-Adresse
Eine IP Adresse besteht aus einem Zahlencode von vier Zahlen von 0 bis 255 (z.B. 192.168.0.55). Dies ist die Ziffernadresse eines ganz bestimmten Rechners im Internet. Zusätzlich identifiziert die IP-Adresse die Netzklasse, in der sich der Rechner befindet. Damit ein Benutzer möglichst wenig mit diesen Zahlen zu tun bekommt, gibt es einen Service (DNS), der IP-Adressen in alphanumerische Bezeichner wandelt.
IP-Spoofing
Sicherheitsrisiko in IP-Netzen: Jemand, der Kontrolle über den Datenweg hat (z.B. ein Internet-Provider), kann eine gefälschte IP-Adresse vortäuschen. Dadurch können Zugangskontrollen, die lediglich auf der Abfrage der IP-Adresse beruhen, umgangen werden.
IPCP
Mit dem Internet Protocol Control Protokol werden beim Verbindungsaufbau von TCP/IP-Netzwerkverbindungen mittels PPP die Verbindungsparameter ausgehandelt. Insbesondere wenn dynamische IP-Adressen verwendet werden, wird dieses Protokoll benötigt.
IPng
Die Internet Protocol next generation ist eine Arbeitsgruppe des IETF, die eine neue Version 6 des IP-Protokolls entwickeln soll (bei welcher die Adressen dann aus 6 Zahlen, anstatt aus vier bestehen). Diese neue Version wird nötig, weil der IP-Adressraum nach der alten Version 4 in den nächsten Jahren nicht mehr ausreichen wird.
IPP
Die Bezeichnung Internet Presence Provider entstand erst mit der zunehmenden kommerziellen Spezialisierung der angebotenen Dienste im Internet. Im Prinzip betreiben IPPs Rechner für den über Dial Up-Leitung verbundenen Kunden und helfen bei der Gestaltung von WWW-Seiten und bei technischen Problemen. In Deutschland sind IPPs zugleich oft ISP und PoP.
IPv4
Kürzel für IP der Version 4, dem heute im Internet üblichen Netzwerk-Protokoll.
IPX
Das Internet Packet Switching Protocol ist ein Netzwerkprotokoll der Firma Novell, welches in deren Produkten Netware und Advanced Netware eingesetzt wird. Eine Variante, die die Serialisierung von Paketen unterstützt, heißt SPX.
IR
Internet Registry. Vergibt die eindeutigen IP-Adressen.
IRC
Internet Relay Chat. Weltweites Chat-System im Internet (Chat = Gespräch, Schwatz). Per Tastatur werden Nachrichten, Fragen und Antworten eingegeben, auf die die Diskussionsteilnehmer reagieren können. Neben regelmäßigen oder ständig etablierten Foren gibt es auch zahllose Live-Chats, die oft nur einmalig und zu einem bestimmten Thema stattfinden.
IRTF
Internet Research Task Force. Teil des IAB, der langfristige technische Weiterentwicklungen des Internet betreut.
ISAPI
Die Internet Server API ist eine Software-Schnittstelle für die Client/Server-Programmierung von Microsoft-Web-Servern.
ISDN
Integrated Services Digital Network, "Dienstintegrierendes digitales Netz", ein öffentliches Digitalnetz für den Transfer von Daten, Text, Sprache und Bild über eine einzelne Telefonleitung (Amtsleitung). Ein digitaler Teilnehmeranschluß besteht aus einem Steuerkanal (D-Kanal mit 16 KBit/s) und zwei Basiskanälen (B-Kanal mit jeweils 64 KBit/s). Mit diesem Basisanschluß können zwei Dienste gleichzeitig bedient werden, z.B. Telefonieren und Faxempfang. Neben dem Basisanschluß gibt es noch den Primärmultiplexanschluß; dieser besteht aus 30 B-Kanälen und einem D-Kanal und stellt etwa 2 Mbps zur Verfügung. Nachteile von ISDN aus der Sicht der Datenübertragung sind die Beschränkung der Nutzdatenrate auf maximal 1920 KBit/s sowie
die synchrone Struktur der Übertragungskanäle, die keine dynamische Bandbreitenverteilung zuläßt.
Es gibt für das ISDN-Protokoll eine Vielzahl von nationalen Varianten, die nicht miteinander kompatibel sind. So begann erst 1993 in Europa die Umstellung auf ein einheitliches ISDN-Protokoll, Euro-ISDN.
ISI
Information Science Institute. Fungiert als IANA und vergibt mit Hilfe der IR die IP-Adressen und überwacht deren Zuordnung zu Netznamen.
ISLN
Integrated Services Local Network, ein lokales Hochgeschwindigkeitsnetz für Daten, Sprache und Bild, eine Art Miniatur-ISDN.
ISO
International Standardisation Organisation, internationale Normungsorganisation. Internationales Gegenstück zu staatlichen Normungsinstituten wie ANSI oder DIN.
ISO-Latin1
Von der ISO verabschiedeter Zeichensatz-Standard (ISO 8859-1), der den ASCII-Code um die Zeichen (Sonderzeichen, Umlaute) erweitert, die für die Darstellung der wichtigsten europäischen Sprachen nötig sind.
ISOC
Internet Society. Zur Unterstützung des Internet 1992 gegründet. Sie koordiniert die technische Weiterentwicklung des Internet und umfaßt auch die Organisationen IAB, IETF und IRTF.
ISORM
ISO Open systems interconnection Reference Model. Modell der ISO zur Beschreibung von Netzen und ihren Diensten. Auch ISO-Schichtenmodell.
ISP
Internet Service Provider. Firma oder Institution, die Anbindungen an das Internet verkauft. Dabei betreibt jeder ISP ein Teilnetz des Internet. Ein ISP kümmert sich um den reibungslosen Betrieb seines Teilnetzes und dessen Kommunikation mit den anderen Teilnetzen des Internet. Lokale Zugänge zum Internet betreiben normalerweise sog. PoPs, die vielfach ihre Internet-Leistungen von einem größeren ISP beziehen. Große Deutsche ISPs sind derzeit Contrib.Net, DFN, ECRC, EUnet, MAZ und NTG/Xlink.
IT
Kürzel für Information Technology. IT-Manager verwalten in Firmen die technische Kommunikationsinfrastruktur.
ITU-T
International Telecommunication Union - die internationale Fernmeldebehörde, die unter anderem Empfehlungen für die Standards von Telekommunikationsanlagen erarbeitet (V-Normen). Früher hieß der entsprechende Ausschuß CCITT.
IV-DENIC
Der Interessenverband Deutsches Network Information Center setzt sich aus bundesdeutschen Internet-Anbietern zusammen. Mitglieder sind unter anderem ECRC, EUnet, NTG/Xlink, Contrib.Net, MAZ und Nacamar.
IWV
Impuls-Wahlverfahren. Ursprünglich löste der Nummernschalter (Alte Bezeichung für Wählscheibe) eine Reihe von Impulsen mit festem Tastverhältnis aus. Vorläufer des MFV-Verfahrens. Trotz modernerer Tastentelefone immer noch weit verbreitet.
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