Internet-Radio Reisen  

Packet Radio
Ein Netzwerk, bei dem der Datentransport über Amateur-Funk erfolgt. Über Packet Radio können eMails, News und Dateien übertragen werden. Zum Datentransport wird eine Variante des X.25 eingesetzt, so daß auch TCP/IP-Pakete übertragen werden können.

PAD
Packet Assembly/Disassembly Facility. Der PAD erlaubt Geräten, die nicht für Paketvermittlung ausgerüstet sind, trotzdem den Zugriff auf ein Paketvermittlungsnetz (wie z.B. Datex-P). Dafür zerlegt er den Datenstrom des Gerätes in einzelne Pakete und versendet diese. Umgekehrt empfängt er Pakete, setzt diese wieder zu einem Datenstrom zusammmen und überträgt diesen an das angeschlossene Gerät. Der PAD bildet eine Schnittstelle zwischen dem öffentlichen Telefonnetz und dem Paketvermittlungsnetz.

PageView
Englisch für "Seitenabruf". PageViews bezeichnen die Anzahl der visuellen Kontakte beliebiger Benutzer einer werbeführenden Web-Seite.

Paketvermittlung
Eine Technik zum Weiterleiten von Daten in einem Netz. Hierbei werden die Daten in Blöcken (Paketen) einer bestimmten Länge übertragen. Spezielle Steuerpakete dienen dem Aufbau der Verbindung. Die Abfolge und der Bestimmungsort der Daten wird durch Steuerinformationen festgelegt, die zusammen mit der Nutzinformation im selben Paket übertragen werden. Dadurch können die Datenübertragungseinrichtungen gleichzeitig für mehrere Übertragungen genutzt werden (die einzelnen Paketströme werden ineinander geschachtelt). Im Gegensatz zur Leitungsvermittlung wird zwischen den Partnern keine feste Leitung geschaltet, vielmehr werden die Daten je nach Auslastung des Netzes über verschiedene Wege übertragen. Dabei können Pakete des gleichen Datenstromes verschiedene Wege nehmen.

PAP
Mit dem Password Authentification Protocol kann bei einer Verbindung mittels PPP die Authentifizierung der Teilnehmer erfolgen. Der anrufende Klient identifiziert sich mit einem Benutzernamen und sendet dann ein Paßwort, welches evt. auch verschlüsselt sein kann. Diese Technik gilt als nicht sehr sicher, da sich jemand z.B. in die Telefonleitung einschalten kann, um die Sequenz aufzuzeichen und später zu wiederholen. Printer Access Protocol. Bestandteil der AppleTalk- Protokollgruppe. Dient dem Übertragen von Druckdaten an einen netzwerkfähigen Drucker sowie dem Abfragen von Konfigurations- und Zustandsinformationen von einem netzwerkfähigen Drucker.

Parameter
Ein Parameter ist in der Informatik ein Argument in einem Unterprogramm oder Makro. Man unterscheidet Formale und Aktuelle Parameter.

Parität
Bit bei asynchroner Datenübertragung, das der Fehlererkennung dient. Bestandteil des Übertragungsformats. Manchmal weggelassen (no Parity) oder konstant eins (mark) oder null (space). Bei gerader Parität wird das Bit gesetzt, wenn die Anzahl der Bits bei den Daten gerade ist. Analog bei ungerader Parität mit ungerader Anzahl.

Parity
Englisch für "Parität".

Parser
Ein Software-Modul, das Dokumente oder Quelltexte syntaktisch analysiert und für die Weiterverarbeitung aufbereitet.

Paßwort
Eine "geheime" Zahlen- und Buchstabenkombination die zusammen mit einer Benutzerkennung einen Zugang zu nicht-öffentlichen Ressourcen oder Services ermöglicht.

Patch
Englisch für "Flicken", eine kleine Änderung an einer Software zur Behebung eines Fehlers.

Path
Englisch für "Pfad". In Dateinamen der durch besondere Zeichen geklammerte Teil, der den Speicherort angibt.

Pauschalreise
Der Begriff Pauschalreise bedeutet, dass eine Reise, gebucht bei einem Reiseanbieter alle Reiseleistungen in einem Gesamtpreis zusammenfasst. Reiseleistungen bei einer solchen Pauschalreise sind: die Beförderung der Reisenden, die Unterbringung und weitere touristische Leistungen für den Reisenden.

PBX
Private Branch Exchange, Englisch für "TK-Anlage"

PC
Der aus dem Englischen stammende Begriff Personal Computer (Abkürzung PC), übersetzt "persönlicher Rechner", ist der Handelsname einer Reihe von Computersystemen, die ursprünglich von der Firma IBM hergestellt wurden. Es handelt sich um bestimmte Typen von Heim- oder Arbeitsplatzrechnern, die einer einzelnen Person zur Verfügung stehen und auf deren Bedürfnisse anpasst werden können. Ursprünglich wurden nur IBM-Computer mit Intels Prozessor 8088 'PC' genannt. Heute firmiert der Begriff zur Abgrenzung der x86-architektur gegenüber anderen Computerarchitekturen, wird aber auf Grund der hohen Verbreitung synonym für alle Heimcomputer benutzt, wodurch ein Begriffsmonopol entstanden ist. Der Begriff 'PC' war somit eine Schutzmarke.

PCM
Die Pulse Code Modulation ist ein Verfahren zur Umsetzung analoger in digitale Signale, das im ISDN eingesetzt wird.

PD
Public Domain, der Öffentlichkeit gewidmet bzw. zugänglich. PD-Software ist der Oberbegriff für Freeware und Shareware.

PDA
Ein Personal Digital Assistant ist ein Kleinstcomputer ("Handheld"), auf dem üblicherweise ein PIM implementiert ist.

PDC
Der Primary Domain Controller ist ein Server innerhalb einer Windows-Network-Domain, der zur Verwaltung (z.B. von Benutzerkontos) eingesetzt wird.

PDF
Das Portable Document Format ist ein Dateiformat zum Austausch von fertig formatierten Dokumenten. PDF wurde von Adobe aus der PostScript-Sprache entwickelt und um Hyperlinks, Datenkompression und Verschlüsselung erweitert. PDF-Dateien können aus vielen Programmen heraus über die Druckfunktion erzeugt werden, ein Import oder eine Weiterverarbeitung ist aber nur mit speziellen Werkzeugen möglich (und oft auch nicht erwünscht). PDF eignet sich insbesondere für die elektronische Publikation und Verteilung bereits vorhandener Papierdokumentation.

PDH
Die Plesiochrone Digitale Hierarchie ist ein (älterer) Standard zur Übertragung auf Glasfaserleitungen.

PeaceNet
Das PeaceNet bildet zusammen mit EcoNet und ConflictNet die APC. Kernthemen sind Frieden und soziale Gerechtigkeit auf Gebieten wie Menschenrechte, Abrüstung und internationale Beziehungen.

Peer
Englisch für "Partner". Gemeint ist die jeweils andere Station bei einer Datenverbindung.

Peer-to-peer
Peer-to-peer Netzwerke sind Netzwerksysteme ohne zentrale Zugriffskontrolle, in denen alle Rechner gleichberechtigt agieren. Eine Datenverbindung besteht dabei immer direkt von einem Teilnehmer zum anderen, ohne Zwischenschaltung eines Netzwerk-Servers.

PEM
Privacy Enhanced Mail nach RFC 1421 ff. Spezifikation zur Verschlüsselung von eMail-Nachrichten. Die PEM-basierte Datenverschlüsselung soll in MIME-kodierte eMails integriert werden.

Performance Marketing
Definition Performance Marketing in den digitalen Medien: “Performance Marketing in den digitalen Medien ist ein Bestandteil des Mediamixes und dient sowohl der Kundengewinnung als auch der Kundenbindung. Der Einsatz der verschiedenen Werbemedien verfolgt das Ziel, messbare Reaktionen und/oder Transaktionen mit dem Nutzer zu erzielen. Die Ansprache des Kunden bzw. Interessenten erfolgt sehr gezielt, nach Möglichkeit individuell, um die größtmögliche Interaktion durch den Nutzer zu erreichen. Performance Marketing versteht sich als integrierter Ansatz. Die Bestandteile sollen vernetzt zum Einsatz kommen, um so auf Handlungsweisen des Kunden bzw. potentiellen Interessenten einwirken zu können.

Perl
Eine Script-Sprache, die auf vielen Plattformen implementiert ist. Sie dient vorwiegend dazu, unter UNIX einfache Programme auf Job-Control-Level zu implementieren. Es handelt sich dabei um eine Batch-Sprache. Viele CGI-Programme sind in Perl realisiert.

PersMail
(auch PM), eine persönliche Nachricht an einen anderen Benutzer.

PFB
Printer Font Binary-Dateien sind binäre Darstellungen eines PostScript-Fonts.

PFM
Printer Font Metrics-Dateien enthalten die Dickten- und Kerning-Werte eines PostScript-Fonts sowie weitere schriftspezifische Informationen.

PFR
Portable Font Resource, eine Fontdatei des TrueDoc-Rasterizers.

PGP
Pretty good privacy, ein im Internet verbreitetes Verschlüsselungssystem, das als sicher gilt. Weil mit PGP Verschlüsseltes von niemanden anderen als dem Empfänger eingesehen werden kann, ist dessen Anwendung auf höchster politischer Ebene heiß umstritten. PGP nutzt im wesentlichen RSA und IDEA. Arbeitsweise: Daten, die mit einer allgemein zugänglichen Bytefolge, dem öffentlichen Schlüssel, verknüpft wurden, können nur mit einem (geheimen) privaten Schlüssel des Empfängers eingesehen werden.

PICT
Ein Grafikformat für den Macintosh-Rechner. Neben Rastergrafiken können auch Kommandos für Vektorgrafiken enthalten sein.

PIM
Mit Personal Information Manager wird ein Programm bezeichnet, daß üblicherweise eine Kombination aus Terminplaner, Adressbuch, eMail- und Faxfunktionen bietet.

Ping
UNIX-Programm, mit dem getestet werden kann, ob ein bestimmter Rechner mit IP-Paketen erreicht werden kann; nutzt ICMP.

Pixel
Die kleinste Einheit eines digitalen Bildes, ein Farbpunkt.

Plastikkarten
Plastikkarten werden heute in verschiedensten Gebieten angewandt, vom Reisepass, über den Personalausweis mit fingerabdruck, bis hin zur Klassischen Bank-Karte

Plug-in
Englisch für "to plug = einstecken, stöpseln". Plug-ins sind Programme oder Programmteile, die die Funktionalität eines anderen Programms erweitern. So gibt es zahlreiche Browser-Plug-ins für Browser, mit denen man dann neue Dateiformate anzeigen kann. Plug-ins sind i.d.R. plattformabhängig und oft auch programmspezifisch.

Pluggable Protocol
Ein Pluggable Protocol ist ein unter Windows 95 in das Betriebssystem integriertes, zusätzliches Internet-Protokoll.

PNG
Das Portable Network Graphics-Format soll der Nachfolger des GIF-Formats werden, u.a. weil die bei GIF genutzte Komprimierung (LZW) Patentrechte Dritter berührt. PNG unterstützt 16 Mio. Farben, Transparenz und verlustfreie Kompression.

Point
aus dem FidoNet stammende Bezeichnung für eine Site mit üblicherweise nur einem User. Eine in Deutschland häufig verwendete Point-Software ist Crosspoint von Peter Mandrella (peter_mandrella@lu.maus.de). Sie läuft auf IBM-Clones und integriert Z-Netz-, FidoNet-, MausNet- und UUCP-kompatible Netze unter einer Benutzeroberfläche.

Policy
verbindliche, internationale Regeln für das Verhalten im FidoNet.

Polling
Methode zur Synchronisation bei der Datenübertragung. Beim Polling fragt der eine Parter periodisch ab, ob der andere etwas senden will oder empfangen kann. Sehr rechenzeitintensiv, da für einen einzigen Übertragungsvorgang u.U. mehrmals gepollt werden muß. Im Gegensatz zum Handshake sind beide Kommunikationspartner nicht gleichberechtigt. Insbesondere kann nur der pollende Partner eine Kommunikation auslösen, der gepollte Parter kann die Kommunikation höchstens blockieren.

Polygon
VRML-Welten setzen sich aus Polygonen zusammen, ebene Vielecke mit beliebig vielen Eckpunkten. Die Polygonflächen verleihen den geometrischen Objekten einen massiven Eindruck.

PoP
Als Point of Presence bezeichnet man die Zweigstellen eines ISPs, die ihn vor Ort vertreten. Je nach ISP können die PoPs Tochterfirmen oder unabhängige Wiederverkäufer sein. Technisch betreiben PoPs in der Regel neben den Einwahl-Modems auch WWW-, FTP-, eMail- und Nameserver.

POP3
Das Post Office Protocol. Gibt es als Version 2 und als heute übliche Version 3, und beschreibt ein Verfahren zum TCP/IP-basierten Zugriff auf einen Mailbox-Server und zum Übermitteln der dort vorhandenen Nachrichten an einen MUA.

Popup
Ein Popup ist ein Fenster, das kurzfristig über allen anderen Fenstern angezeigt wird. In einem Popup werden oft zusätzliche Informationen, z.B. Worterläuterungen angezeigt.

Port
Eine Schnittstelle, eine Anschlußmöglichkeit wie etwa die serielle oder die Druckerschnittstelle. Im Internet die Nummer, die nach einem Doppelpunkt in einer URL auftaucht. Es gibt Standard-Portnummern, z.B. 80 für HTTP, 25 für SMTP etc. Programm, das von einem auf ein anderes Betriebssystem "portiert" wurde.

POST
Methode des CGI, einem HTTP-Server die Daten eines Formulars zuzusenden. Die Daten werden dabei in einer Zusatzzeile des HTTP-Request-Headers gesendet.

Posting
Eine Nachricht, die in einem Usenet-Forum veröffentlicht ist.

Postmaster
Ein User auf einer Site, der für den gesamten Mail- (evtl. auch News-) Verkehr verantwortlich zeichnet. Bei Problemen an ihn wenden.

PostScript
Geräteunabhängige Seitenbeschreibungsspache für die Ausgabe von Druckdaten. PostScript-Daten können komplexe Befehle und Unterprogramme, Rastergrafiken, Fontdefinitionen und ab Level 3 auch Web-Seiten enthalten.

POTS
Jargon: Plain Old Telefone Service, dt. "Einfacher alter Telefondienst", gemeint ist ein analoger Übertragungsdient mit etwa 4 KHz Frequenzbandbreite.

PPA
Passiver Prüfanschluß. Elektronisches Bauelement in TAE-Dosen. Ermöglicht eine Messung der elektrischen Eigenschaften der Telefonleitung, wenn kein Gerät eingesteckt ist.

PPP
Point to Point Protocol. Ein erweiterter und verbesserter Nachfolger von SLIP, welches sich als Standard durchgesetzt hat. PPP erlaubt, Daten mehrerer Netzwerkprotokolle (wie TCP/IP, IPX oder NetBEUI) gleichzeitig zu übermitteln. Außerdem handelt PPP beim Verbindungsaufbau die Kommunikationsparameter aus und übernimmt die Authentifizierung der Teilnehmer mittels PAP oder CHAP.

PPTP
Das Point-to-Point Tunnelung Protocol ist ein Protokoll, das den Aufbau eines Extranets erlaubt. Dabei wird der Datenverkehr zwischen zwei Stationen verschlüsselt über das Internet übertragen. Primärmultiplexanschluß
Ein ISDN-Anschluß, der 30 B-Kanäle, einen D-Kanal und einen Synchronisationskanal umfaßt. Die B-Kanäle haben eine Übertragungsrate von 2 MBit/s, der D-Kanal und der Synchronisationskanal werden mit 64 KBit/s betrieben.

PRnet
Packet Radio Network. Experimentelles TCP/IP-Netz, von der DARPA 1979 gegründet. Progressive JPEG
Wie das Interlaced-GIF-Format werden Progressive JPEGs in aufeinanderfolgenden Schritten aufgebaut, wodurch sich die Qualität des Bildes während des Ladevorgangs fortlaufend erhöht.

Protokoll
Ein Satz von Regeln und Vereinbarungen, der den Informationsfluß in einem Kommunikationssystem steuert. Kann sich sowohl auf Hardware wie auf Software beziehen. Wird in der Datenübertragung häufig als Kurzform für Übertragungsprotokoll verwendet.

Provider
Unternehmen, das gegen Gebühr den Zugang zum Internet ermöglicht.

Proxy
Bezeichnung für einen Netzwerkdienst, der stellvertretend für einen Klienten Netzwerkverbindungen aufbaut. Ein HTTP-Proxy z.B. besorgt sich auf Anforderung HTML-Seiten stellvertretend für ein Anzeigeprogramm. Durch dieses Prinzip kann Zwischenspeicherung und Datenflußkontrolle realisiert werden.

Pseudo-Vollduplex
Durch dauerndes Hin- und Herschalten zwischen beiden Modems ("Ping-Pong-Verfahren") wird über eine Halbduplex-Verbindung eine Vollduplex-Verbindung simuliert.

Pseudonym
Benutzernamen, die nichts mit dem richtigen Namen des Benutzers zu tun haben.

PSK
Phase Shift Keying = Phasenumtastung (Phasen-Modulation)

PSTN
Public Switched Telephone Network, das öffentliche Telefon-(Wähl)-Netz.

Puma
bidirektionales Übertragungsprotokoll. Arbeitet im Gegensatz zu den üblichen Protokollen wie Kermit, X-Modem, Z-Modem in beide Richtungen gleichzeitig. Im Gegensatz zu Bimodem nicht nur auf IBM-Kompatiblen verfügbar. Allerdings ohne Chat. Sehr hoher Datendurchsatz (fast 100%).

Push Technik
Sammelbegriff für Browser-Erweiterungen, mit denen einem Benutzer Informationen erreichen, obwohl dieser sie nicht aktiv abgerufen hat. Beispiele sind "Aktuell-Icons" in der Bookmark-Liste des Browsers oder gar abonnierbare Informationskanäle mit CDF.



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