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S-HTTP
Kurz für Secure HTTP. Erweiterung von HTTP zur Authentifizierung und Datenverschlüsselung zwischen Web-Server und Anzeigeprogramm.

S/MIME
Secure MIME ist ein Verfahren zum Verschlüsseln und elektronischen Unterschreiben von eMail. Dabei wird das Verschlüsselungsverfahren DES eingesetzt. Die neueren Versionen des Navigators 4.0+ und des Internet Explorers 4.0+ setzen S/MIME zur Verschlüsselung von eMails ein.

S0
Standardisierte Schnittstelle für ISDN-Endgeräte mit vier Kupferadern. Die Schnittstellenbeschreibung umfaßt sowohl das genutzte Protokoll als auch die elektrischen Eigenschaften der Verdrahtung.

S2M
Standardisierte Schnittstelle für ISDN-Telefonanlagen mit 4 Kuperadern oder als Glasfaserleitung.

SATAN
Bekanntes Testprogramm zum Überprüfen eventueller Sicherheitslücken von Internet-Servern. Die Veröffentlichung des Programms löste eine Diskussion darüber aus, ob solche Programme eher nützlich oder gefährlich sind.

SATnet
Satellite Network. Ein TCP/IP-Netz, das ursprünglich für Satellitenverbindungen genutzt wurde.

Schema-Evolution
Bezeichnet die fortlaufende Anpassung und Änderung von Objektstrukturen im OOP-Modell.

Scheme
Ein Dialekt der Programmiersprache LISP, der für Lehrzwecke ausgelegt ist.

Schnittstelle
Ein Gerät, Anschluß oder Programm, das zwischen verschiedenen Funktionsgruppen vermittelt oder verbindet.

SCInet
Sensitive Compartment Information Network, militärisches Subnetz des DDN.

Script
Eine Textdatei, in der für einen Interpreter lesbare Befehle stehen. Ein solcher Interpreter kann eine Betriebssystem-Shell sein, es gibt aber auch spezielle Programme, die ihre eigene Script-Sprache haben.

SDH
Die Synchrone Digitale Hierarchie ist ein Standard zur Datenübertragung auf Glasfaserleitungen. Die Übertragungsraten von SDH sind Vielfache von 155 Mbps.

SDK
Ein Software Development Kit ist eine Zusammenstellung aus Dokumentation und Hilfsprogrammen, die für die Programmentwicklung nötig sind.

Serendipity
Wissenschafts-Jargon: Bezeichnung für's Surfen in Hypertexten, dt. "Mitnahmeeffekt".

serielle Datenübertragung
Bei der Datenübertragung steht üblicherweise nur eine Datenleitung zur Verfügung. Der Datenverkehr verläuft seriell, das heißt, es wird Bit für Bit übertragen.

Server
Server realisieren funktionale und infrastrukturelle Netzwerkdienste. Sie bieten nicht nur dem/den Klienten Funktionen an, sondern ermöglichen auch die Netzadministration. Server sind üblicherweise gut bis sehr gut ausgestattete Rechner, auf denen ein Betriebssystem die gemeinsame und geordnete Benutzung von Betriebsmitteln koordiniert.
Günstige Root Server Angebote finden Sie hier. Wählen Sie zwischen verschiedenen Kategorien und vergleichen Sie die einzelnen Anbieter. Der direkte VServer Vergleich.

Service
Englisch für "Dienst". Gemeint ist fast immer der durch spezielle Netzwerkprotokolle realisierte Dienst, den ein Klient von einem Server beansprucht.

SET
Secure Electronic Transfer, ein Standard der wichtigsten Kreditkartenunternehmen für ECash. SET sichert nicht nur den Datentransfer, sondern ermöglicht auch die Identifizierung der Teilnehmer.

Set-Top-Box
Ein Gerät, das "auf den Fernseher" gestellt wird, um dessen Funktionen zu erweitern. Beispiele hierfür sind Satelliten-Empfänger, Web-TV oder Pay-TV-Decoder.

SFM
Die Services for Macintosh sind ein Programmpaket, mit dem ein Windows/NT-Server auch Apple-Macintosh-Rechner bedienen kann.

SGML
Die Standard Generalized Markup Language ist ein ISO-Standard zur Beschreibung von Dokumentenstrukturen. In einer DTD wird dabei festgelegt, wie die einzelnen Dokumente (Dokument-Instanzen) aufgebaut sein müssen. Wenn z.B. alle Geschäftsbriefe einer Firma nach einem ganz bestimmten Schema aufgebaut sein sollen, kann dieses Schema mit SGML formuliert werden. SGML realisiert damit eine Mischung aus nicht weiter ausgezeichneten Freitexten und den sehr streng formalisierten Einträgen, z.B. einer Adreßkartei. In der Praxis werden SGML-basierte Systeme wegen des Aufwands, Strukturen von Dokumenten zu erkennen bzw. zu formulieren, nur für aufwendige Dokumente eingesetzt. So kann z.B. bei der Erstellung eines mehrbändigen Lexikons SGML als System zur Katalogisierung und Systematisierung der einzelnen Einträge eingesetzt werden.

Shareware
Die Verteilung von Probeversionen oder Ansichtsexemplaren einer Software. Nach einer Probezeit sollte die oft geringe Shareware-Gebühr (freiwillig) an den Autor oder den Hersteller gezahlt werden. Es gibt viele Archive mit Shareware im Netz.

Shell-Account
Eine Zugangsberechtigung zu einem UNIX-Rechner, bei dem man auf Betriebssystemebene arbeiten kann.

SHG
Eine Segmented HyperGraphics-Datei ist eine in WinHelp verwendete Grafikdatei, die Hyperlinks auf Hilfethemen enthält. In einer SHG-Datei können außerdem mehrere Auflösungsvarianten einer Grafik abgelegt werden.

Shockwave
Ein Multimedia-Datenformat der Firma Macromedia. Es dient der Darstellung von interaktiven Vektorgrafiken und Animationen auf Web-Seiten.

SIG
Special Interest Group, allgemein eine Gruppe von Leuten mit speziellen Interessen, z.B. im Usenet.

Signature
Einige Zeilen Text, die Namen/Adresse/Beruf/Erreichbarkeit sowie meistens einen guten Spruch des Autors eines News-Artikels enthalten. In einigen Netzen (z.B. im Niedersachsen Net) sind solche Signaturen unerwünscht.

SIM
Das Subscriber Identity Module ist eine auswechselbare Chipkarte, die bei GSM-Funktelefonen die Rufnummer und andere Benutzerdaten (z.B. gespeicherte Rufnummern) enthält. Sie dient der Identifikation des Bankkontos, von dem die anfallenden Gesprächskosten abgebucht werden können.

SIMD
Single Instruction/Multiple Data, ein einzelner Prozessorbefehl, der mehrere Datenmanipulationen auslöst.

Site
Schwer zu übersetzender Begriff, grob: "Standort".

Sitemap
Ein von Microsoft entwickeltes Format zur Darstellung der Struktur einer Site. Eine Sitemap ist eine HTML-Datei, die von Zusatzprogrammen wie z.B. ActiveX-Controls ausgewertet werden kann. Neben dem Inhaltsverzeichnis sind alle Verweise mit Typinformationen ausgestattet, so daß sich Teile der Site auf Wunsch ausblenden lassen.

Slash
Englisch für "Schnitt": Der Divisionsoperator "/" wird in UNIX-Systemen zur Separation von Pfadnamen verwendet, ist daher auch Spearator in URLs. Sliding-Window-Protocol
Jedes Übertragungsprotokoll, bei dem weitere Datenblöcke schon übertragen werden können, während für den aktuellen Datenblock das ACK noch aussteht. Wesentlich schneller, als wenn das Protokoll jedesmal das Senden unterbricht, um auf die Bestätigung des Blocks zu warten. Die Anzahl der ACKs, die noch ausstehen dürfen, bezeichnen die Window-Size des Protokolls. Z-Modem und einige neuere Versionen von Kermit, aber auch TCP/IP sind Sliding-Window-Protokolle. X-Modem und Y-Modem sind es nicht.

SLIP
Serial Line Internet Protocol. Ein Protokoll, mit dem man TCP/IP über eine serielle Leitung realisieren kann. Obwohl kein offizieller Standard, ist SLIP weit verbreitet, da es mit nur geringem technischen Aufwand eingesetzt werden kann. SLIP stellt keine Fehlerkorrektur und keine Möglichkeiten zur Parameterverhandlung beim Verbindungsaufbau zur Verfügung. So müssen die Parameter jeder SLIP-Verbindung (z.B. die IP-Adressen der jeweiligen Teilnehmer) vor dem Verbindungsaufbau feststehen. Vielfach übernimmt eine Art Vorverhandlung über die serielle Leitung diese Aufgabe (Dynamic SLIP), bei der mit einem Script Nutzernamen, Paßwort und IP-Adressen bekanntgemacht werden.

SMB
Server Message Block-Protokoll. Ein Protokoll für Datei-, Druck- und andere Serverdienste im Netzwerk. Dieses Protokoll ist der Kern der Netzwerkdienste von Microsoft LAN-Manager, Microsoft Windows/NT-Server und IBM LAN-Server. Es ist (fast) untrennbar mit NetBIOS zu NetBEUI verschmolzen und wird auch in den betriebssystemähnlichen Produkten Windows for Workgroups und Windows 95 eingesetzt.

SMDS
Switched Multimegabit Data Service, ein neuer Standard für sehr schnelle Datenübertragungen.

Smilies
Das Smiley (wissenschaftliche Bezeichnung: "Emoticon") ist ein ASCII-Ungeheuer, das im Dickicht der eMails sein Unwesen treibt. Der Ursprünlgiche Smiley sieht so aus :)

SMP
Rechner mit Symmetric MultiProcessing haben zwei oder mehr Prozessoren, bei dem jeder Prozessor gleichberechtigten Zugriff auf Ein- und Ausgabe hat. SMP-Rechner werden oft als Netzwerk-Server eingesetzt, die eine hohe Arbeitslast tragen müssen.

SMS
SMS - Short Message Service - sind Kurznachrichten. Angefangen hat es mit dem Versand der SMS Sprüche über Handys. Mittlerweile gibt es viele Anbieter in Netz, die die sogenannten Free Sms auf Ihrer Website zur Verfügung stellen. Ein online Dienst für den Versand von Kurznachrichten. Das ganze ist dann, anders als beim Handy, kostenlos.

SMTP
Simple Mail Transfer Protocol. Ein Übertragungsprotokoll nach RFC 821, speziell für den Austausch von Mails. Das Standardprotokoll im Internet für diesen Zweck. SMTP legt fest, wie zwei Mailsysteme interagieren, und wie die Steuermeldungen zu diesem Zweck aussehen müssen. Eine spezielle Form ist Batched SMTP. Dabei werden SMTP-Steuermeldungen zusammen mit Mails in einer Datei abgelegt, die en bloc übertragen und beim Zielsystem wieder zerlegt werden. SMTP ist gewöhnlich in den MTA implementiert. SMTP-Nachrichten bestehen aus einem Kopf, der mindestens die Kennungen des Senders und des Empfängers enthält, und der eigentlichen Nachricht. SMTP-Nachrichten bestehen aus 7-Bit-ASCII-Zeichen, ESMTP überträgt 8 Bits.

SNA
Die Systems Network Architecture ist eine Netzwerkarchitektur, die von IBM-Großrechnern genutzt wird.

SnailMail
Dt. "Schneckenpost". So bezeichnen DFÜler die Post also die Postsendungen, die auf herkömmlichen Wege transportiert werden.

SNMP
Mit dem Simple Network Management Protocol können TCP/IP-Netzwerke verwaltet werden. Mit SNMP können Eigenschaften von Rechnern abgefragt und beeinflußt werden. In bestimmten Ausnahmesituationen kann ein Rechner ein Alarmsignal (SNMP-Trap) an die Management-Station senden.

Socket
Eine mit BSD-UNIX eingeführte Software-Schnittstelle zur Interprozeß-Kommunikation. Über TCP/IP sind Sockets auch im Netzwerk möglich. Seit Windows 3.11 auch in Microsoft-Betriebssystemen verfügbar.

Software
Die Informationen und Programme, die von Hardware bearbeitet oder ausgeführt werden können.

Software-Handshake
Handshake durch festgelegte Zeichen. Für Binärübertragungen ohne Übertragungsprotokoll nicht geeignet, da die Daten auch die reservierten Handshake-Zeichen enthalten können. Die üblichsten Zeichen sind XON/XOFF, manchmal wird aber auch ETX/ACK benutzt.

SOHO
Small Office/Home Office, Bezeichnung des Software-Markts für Privatanwender und kleine Firmen.

SONET
Das Synchronous Optical NETwork ist das amerikanische Pendant zum SDH, also ein Standard für Datenübertragung über Glasfaserleitungen im ATM. Die Übertragungsraten von SDH sind Vielfache von 52 Mbps.

Spam
Kunstwort, welches den der Netiquette widersprechenden Umgang mit den Medien eMail und Usenet für Rundsendungen meint. Sehr beliebt bei den "make money fast"- Anbietern.

SPID
Eine Service Profile ID identifiziert im ISDN Leistungsmerkmale eines Anschlusses oder Gerätes. SPIDs werden vorwiegend in Nordamerika eingesetzt.

Split-Speed
Asymmetrische Vollduplex-Datenübertragung mit zwei verschiedenen Geschwindigkeiten (z.B. V.23). Da viele V.24-Schnittstellen dies nicht unterstützen, wird oft einheitlich mit der höheren Baudrate übertragen. Der Sender am langsameren Kanal muß dann u.U. die Daten zwischenspeichern, bis sie mit der langsameren Geschwindigkeit übertragen wurden.

Spoofing
Eine Technik, um den Verkehr auf Datenleitungen zu reduzieren. Auf die regelmäßige Anfrage etwa, ob der entfernte Server noch aktiv ist, antwortet ein Dialup-Router selbst.

Spooling
In einem UUCP-Netz geschieht die Übertragung der Aufträge/Dateien meistens asynchron, d. h., die Dateien müssen zwischengespeichert werden. Erst nach einem gewissen Zeitraum, oder wenn sich eine gewisse Menge Daten angehäuft hat, wird eine Übertragung gestartet. Diesen Akt bezeichnet man als Spooling, das Verfahren als "Store and Foreward"-Verfahren.

SPX
Das Sequenced Packet Exchange Protocol ist eine Erweiterung des IPX von Novell, das die Serialisierung von IPX-Paketen erlaubt.

SQL
Die Structured Query Language ist eine standardisierte Abfragesprache für DBMS. Ein SQL-Server ermöglicht die Bedienung des DBMS von einem Klienten aus.

SSL
Die Secure Socket Layers sind eine Entwicklung von Netscape. Sie dienen bei der Übertragung von Daten im WWW dazu, den Übertragungsweg durch Verschlüsselungsverfahren abzusichern. SSL nutzt ein Public-Key-Verfahren, bei dem mit einem öffentlich zugänglichen Schlüssel codierte Daten nur mit einem ganz bestimmten privaten Schlüssel wieder dechiffriert werden können. Bis zur Version 1.22 des Netscape Navigators mußten Schlüssel bei Netscape selbst angemeldet werden, wobei Netscape bei der Schlüsselvergabe auf dem Einsatz des eigenen Serverproduktes bestand. Neuere Navigator-Versionen akzeptieren auch Schlüssel, die nicht von Netscape autorisiert wurden.
SSL ist z. B. wichtig beim Onlineshoppen (Uhren, Lotto etc.).

Standleitungen
Von einem TK-Anbieter gemietete Festverbindung (leased line, Mietleitung) mit meist höherer Bandbreite als Telefonleitungen. (Salopp gesagt, quasi das Gegenteil von einem "Senioren Telefon")

Startbit
Bit bei asynchroner Übertragung, das den Anfang eines Datenworts anzeigt. Immer Null.

Steganographie
Bezeichnung für Verfahren, die Nachrichten in größeren Botschaften verstecken. So kann z.B. das niedrigste Bit jedes Pixels einer Grafikdatei eine Botschaft oder ein Copyright enthalten.

Stopbit
Ein oder zwei Bits bei asynchroner Übertragung, die das Ende eines Datenworts anzeigen. Immer Eins.

streaming
Streaming bezeichnet das Abspielen von Multimediadaten schon während des Downloads. Sound- und Videodaten werden also nicht in einer Datei zwischengepeichert, um sie erst nach dem Download abzuspielen.

Subdomain
Eine Domain unter einer Domain.

Subnet
Netz des VzFdpbD.

Suchmaschinen-Marketing
Mit Suchmaschinen-Marketing werden im Allgemeinen die Schaltung von bezahlten Suchmaschinen-Ergebnissen in Google (Google Adwords), Yahoo (Sponsored Search) und MSN (arbeitet über Yahoo Search Marketing) sowie anderen Suchmaschinen bezeichnet.

Suchmaschinen-Optimierung
Mit den Mitteln der Suchmaschinen-Optimierung wird eine Webseite so gestaltet, dass sie von Suchmaschinen optimal erfasst und ausgelesen werden kann.

Suchservice
Ein von einem Web-Robot gesammelter Volltext-Index über viele verschiedene Web-Seiten. Über die Eingabe von Suchbegriffen können so Web-Seiten herausgesucht werden, in deren Inhalt diese Suchbegriffe vorkommen.

suck
Jargon, englisch für "saugen": etwas, das nichts taugt, z.B. Usenet sucks, Prodigy sucks...

Surf Stick
Ein Surf Stick ermöglicht das mobile surfen im Internet. Dafür benötigt wird der Surf Stick selber und eine SIM-Karte. Hierfür gibt es spezielle Verträge, die auf mobiles Internet ausgelegt sind. Hier gibt es eine Surf Stick Übersicht

surfen
Bezeichnung für ungezieltes Stöbern im WWW.

synchrone Verbindung
Verbindung, bei der neben den Nutzdaten auch ein Taktsignal übertragen wird, so daß auf Start- und Stopbits wie bei asynchroner Verbindung verzichtet werden kann. Dadurch schneller.

SysOp
System operator, Betreiber einer Mailbox.

Systemtelefon
Zu einer bestimmten Telefonanlage gehörendes Telefon, mit dem Sonderfunktionen der Anlage genutzt werden können.





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