 |
 |
|
| |
UCE
Eine Unsolicited Electronic Mail ist eine unerwünschte eMail, die als aggressive Marketingmaßnahme an sehr viele Empfänger versendet wird.
UDP
Mit dem User Datagram Protocol können Daten ohne virtuelle Verbindungen übertragen werden.
Übertragungsformate
Bitkombination bei asynchroner Datenübertragung. Durch zusätzliche Bits wird Anfang (Startbit) und Ende (Stopbit) eines Datenworts markiert. Weitere Bits (Paritätsbits) können der Fehlererkennung dienen. Die üblichsten Formate sind 8n1 (8 Datenbits, no=keine Parität, 1 Stopbit) und 7e1 (7 Datenbits, even=gerade Parität, 1 Stopbit).
Übertragungsprotokoll
Verfahren zur Übermittlung von Daten. Diese Daten werden meistens in Blöcke zerlegt und um Prüfsummen (CRC o.ä.) ergänzt. Fehlerhafte Blöcke werden automatisch neu übertragen, ohne daß der Benutzer (oberhalb der Protokollebene) etwas davon merkt. Bei hoher Fehlerhäufigkeit wird meistens die Blockgröße verkleinert. Beispiele für derart fehlergesicherte Protokolle sind Kermit, X-Modem, Z-Modem, V.42 oder UUCP-g. Ein Beispiel für ein ungesichertes Protokoll ist UUCP-e. Ungesicherte Protokolle dürfen nur bei Verbindungen verwendet werden, die auf andere Weise fehlergesichert sind, z.B. durch TCP/IP oder V.42.
Unicast
Übermittlung eines IP-Pakets an genau einen Empfänger.
Unicode
Der Unicode bezeichnet die Kodierung von internationalen Schriftzeichen in 16 Bits. Dadurch wird u.a. die Handhabung von asiatischen Sprachen erleichtert. Unicode ist Teil der ISO-10646-Norm.
UniDo
Universität Dortmund, bundesdeutscher Backbone für das DNet.
UNIX
Ein von den Bell Laboratories entwickeltes Betriebssystem für Minicomputer, inzwischen für einen weiten Bereich von Rechnern vom PC bis zum großen Mainframe verfügbar. UNIX erlaubt, verschiedene Programme gleichzeitig ablaufen zu lassen und enthält viele Hilfen zur Programmentwicklung. Mehrere Benutzer können an einem UNIX-Rechner gleichzeitig arbeiten, UNIX ist also ein Multi-User-Betriebssystem.
Uplink
Im FidoNet übliche Bezeichnung für ein System, das innerhalb einer hierarchischen Netzstruktur einem anderen System übergeordnet ist; vgl. auch Feed.
Upload
Das "Hinaufladen" einer Datei vom eigenen Rechner auf den fernen Rechner mit einem Übertragungsprotokoll. Die Umkehrung dieses Vorganges heißt Download.
Upstream
Der Datenfluß vom Klienten oder Kunden zum Server oder Provider.
URL
Uniform Resource Locator, beispielsweise http://www.das-internet.lexikon - die eindeutige Adresse eines Internet-Rechners bzw. einer bestimmten Information darauf. Der Inhalt und das Übertragungsprotokoll der URL wird durch den Teil vor dem Doppelpunkt bestimmt; http: steht für WWW-Seiten, gopher: und ftp: für die entsprechenden Dienste; hinter news: oder newsrc: verbergen sich Newsgroups und hinter mailto: steht eine eMail-Adresse.
USB
Der Universal Serial Bus ist ein Standard der Firma Intel, mit dem über preiswerte serielle Leitungen Zusatzgeräte am PC angeschlossen werden können. Der USB steuert bis zu 127 Geräte mit 12 Mbps an.
Usenet
Die Gesamtheit aller Sites, die an News teilnehmen. Im Usenet können in vielen verschiedenen Foren veröffentlichte Postings von allen Teilnehmern weltweit gelesen werden.
User
Du! Jeder Benutzer eines Hosts, einer Mailbox.
UserID
Englisch für "Benutzerkennung". Name eines Abrechnungskontos eines Benutzers auf einem Rechner.
UTC
Die Universal Time Coordinated entspricht der Greenwich Mean Time, sie ist die Zeitbasis für alle UNIX-Rechner.
uucico
UNIX Copy In Copy Out ("You see, I see; Ohhhh"), ein Programm, das UUCP-Verbindungen herstellt und die Aufträge bzw. Dateien überträgt (also die niedrigste Ebene des UUCP-Netzes). Insbesondere können bei UUCP auch Befehle ausgeführt werden, soweit der Kommunikationspartner dies gestattet. uucico benutzt bestimmte Dateiübertragungs-Protokolle zur eigentlichen Übertragung der Aufträge und Dateien wie das g-, f-, e-, d-, g-, x- oder z-Protokoll. Nach Beendigung der Übertragung wird vom uucico uuxqt gestartet.
UUCP
UNIX-to-UNIX-CoPy, ein Mechanismus zum Kopieren von Dateien zwischen unterschiedlichen Rechnern mittels seriellen Verbindungen. Wurde in den frühen 70ern entwickelt. Das Kommando UUCP erzeugt dabei nur die Dateien, die zur Übertragung notwendig sind; die eigentliche Übertragung wird von uucico ausgeführt. Oft auch als Bezeichnung für die Gesamtheit der Rechner verwendet, die mittels UUCP Mail und News austauschen.
UUCP-e
Ungesichertes Protokoll mit optimalem Datendurchsatz.
UUCP-f
Ein Protokoll, bei dem alle Daten in 7-Bit-Form übertragen werden; 8-Bit-Daten werden escaped. Die gesamte Übertragung wird mit einer einfachen Prüfsumme gesichert. Recht effektiv zur Übertragung ungepackter ASCII-Texte, sehr ineffektiv zur Übertragung gepackter Daten.
UUCP-g
Ein Sliding-Window-Protokol mit Paketgrößen von 64 bis 4096 Bytes und Fenstergrößen von 3 bis 7. Viele unvollständige UUCP-Implementationen verarbeiten nur Paketgrößen von 64 Bytes und sind daher wegen des Protokoll-Overheads sehr ineffektiv. Das gebräuchlichste Protokoll.
UUCP-z
In Deutschland übliche Erweiterung von UUCP-f, Effizienz 97-98% oder auch: Z-Modem-ähnliches Protokoll.
UUEncode
Eine Methode zum Umwandeln von binären Daten in einen 7-Bit-Code, so daß alle Zeichen mittels eMail übertragen werden können.
uuxqt
Ein Programm, das die mit uucico empfangenen Aufträge bzw. Dateien interpretiert und somit die nächsthöhere Ebene des UUCP-Netzes darstellt. Es wird von uucico aufgerufen.
|
|