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X-Modem
Übertragungsprotokoll. Neben Kermit eines der ältesten Datenübertragungsprotokolle. Jeder übertragene Block besteht aus einem SOH (Ctrl-A), einer fortlaufenden Nummer von 0...255 (beginnend mit 0; nach 255 kommt wieder 0), dem Komplement der Nummer, 128 Datenbytes und einer simplen Prüfsumme über die 128 Bytes modulo 256. Er wird mit einem ACK (Ctrl-F) oder NAK (Ctrl-U) quittiert. Der letzte Block wird mit EOFs (Ctrl-Z) aufgefüllt. Erweiterte Implementationen senden 1024 Datenbytes und ein STX (Ctrl-B) statt SOH (X-Modem-1k). Daneben gibt es noch X-Modem-CRC, das eine CRC-16 statt der Prüfsumme verwendet; zur Erkennung wird vor dem SOH/STX zusätzlich ein C gesendet.

X.25
Schnittstellennorm des CCITT zur paketorientierten Datenübermittlung. Das deutsche X.25-Netz ist Datex-P.

X.75
B-Kanal-Protokoll im ISDN mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 64 KBit/s. Über X.75 und LAPM werden im ISDN Verbindungen aufgebaut. die einer Modemverbindung ähneln. Auf diese Weise können mittels Modemprogrammen Verbindungen zu ISDN-Mailboxen aufgebaut werden können.

X.400
Eine Sammlung von Empfehlungen des CCITT, die zusammengefaßt ein MHS beschreiben. X.400 wurde von der ISO 1988 als erste Anwendung für die Anwendungsschicht des OSI-Modells freigegeben. X.400 sieht den Transport von 8-Bit-Daten vor und integriert den Austausch etwa von Telefax- oder Teletex-Nachrichten.

X.500
CCITT-Empfehlung für die dezentrale Wartung von Dateien und Verzeichnisstrukturen.

X11
Das X-Window-System (kurz X11 für die Version 11) ist eine am MIT entwickelte grafische Benutzeroberfläche für UNIX-Systeme. Es verfügt über eine Client/Server- Architektur: X-Clients (die Programme) können über eine TCP/IP-Verbindung ihre Daten auf einem anderen Rechner (X-Server) anzeigen. Mittlerweile existieren sowohl X-Terminals (als Einzweck-Anzeigegeräte) als auch geeignete Emulationen für andere graphische Betriebssysteme wie z.B. Mac-OS oder Windows.

Xlink
eXtended Lokales Informatik Netz Karlsruhe. Projekt der Fakultät für Informatik der Universität Karlsruhe. Anbieter von Internet-Diensten.

XML
Die eXtensible Markup Language ist ein vereinfachter Dialekt des SGML, der es ermöglichen soll, strukturierte Dokumente im Web zu veröffentlichen. XML verzichtet dabei auf einige komplizierte und nur selten benötigte Eigenschaften von SGML.

XOFF
Steuerzeichen (Ctrl-S) zum Aufheben der Empfangsbereitschaft, Gegenstück zu XON.

XON
Steuerzeichen (Ctrl-Q) zum Signalisieren der Empfangsbereitschaft (Software-Handshake), wird von XOFF aufgehoben.

XRef
Englische Abkürzung für "Cross Reference", also eine Referenz, oft ein Verzeichnis von Referenzen.

XSL
Die Extensible Stylesheet Language ist ein vom W3C vorgeschlagener Standard für Anweisungen, mit dem XML-Dokumente in HTML-Dokumente umgewandelt werden können.
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